Sikypark
Ältere Tiere bleiben bei frostigen Temperaturen lieber drinnen, die weissen Tigerkinder haben Spass im Schnee

Die Kälte der vergangenen Wochen ist auch im Sikypark in Crémines (BE) ein grosses Thema. Wie kommen die Raubtiere – vor allem die Senioren und die drei weissen Tigerkinder – damit zurecht?

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Löwin Timba im Schnee
6 Bilder
Auch Löwe Zumba geniesst den Auslauf. Alle Tiere haben die Wahl, ob sie sich draussen oder drinnen aufhalten wollen.
Tiere des Sikyparks im Winter 2018/2019
Zwei der kleinen Tiger beim Raufen
Die drei kleinen Raubkatzen mögen die Aussciht
Die Greifvögel überwintern in ihren Quartieren.

Löwin Timba im Schnee

zvg/Sikypark

Der viele Schnee ist auch in Crémines und damit im Sikypark ein grosses Thema. Nachts wird es derzeit frostig kalt. «Wir haben schon minus 16 Grad gemessen», erzählt Betriebsleiter Marc Zihlmann. «Das war vor allem für unsere gealterten Raubkatzen und die Papageien zu kalt.» Für solche Fälle sei aber mit den beheizten Schlafplätzen und Nachthäusern vorgesorgt. «Wir lassen den Tieren die Wahl, ob sie sich draussen oder drinnen aufhalten wollen.» Und einige – eben wie die Papageien und die Seniorkatzen – schliefen nun lieber gemütlich im warmen Haus, statt draussen zu spielen.

Ganz anders die jungen weissen Tiger sowie die heimischen Raubtiere. Bei Schönwetter wird rumgetollt und rege gespielt. «Vor allem die Luchse und Wölfe sind viel draussen unterwegs – ausser es stürmt.» Um die Tiere sinnvoll zu beschäftigen, bauten Marc Zihlmann und sein Team zum Beispiel Schneemänner und setzten ihnen Fleischkappen auf. Mit ihren neuen Gefährten aus Schnee gingen die Raubtiere, wie zu erwarten, wenig zimperlich um.

Auch während des Winterbetriebs gibt es für Besuchende genug Tierisches zu sehen. Nur die Greifvögel fliegen erst wieder im Sommer über die Arena. Der Betriebsleiter erklärt: «Die Greifvögel überwintern in ihren Quartieren. Wie all unsere Tiere erhalten sie derzeit eine besonders fettreiche Nahrung, um gegen die Kälte besser gerüstet zu sein.» Sobald die Temperaturen wieder ansteigen, ist «Diät» angesagt. Bis dahin behalten Marc Zihlmann und sein Team die Tiere im Auge und kümmern sich fürsorglich um sie – besonders um die Seniorenkatzen.

Der Sikypark in Crémines (BE) ist seit August 2018 das Zuhause von Raubkatzen, Nutz- und Wildtieren, exotischen Kleintieren sowie zahlreichen Vogelarten. Zu den Höhepunkten auf dem Zoorundgang zählen die neuen Anlagen für die Grosskatzen sowie die grösste frei begehbare Papageienvoliere in der Schweiz. Der Sikypark ist auch im Winter ein ideales Ausflugsziel für Familien, Schulen und Gruppen, denn der Zoo hat auch in der kalten Jahreszeit täglich geöffnet. (mgt)

Einer der Tiger auf einer erhöhten Plattform im Siky Park
20 Bilder
 Ein Löwe
 Wo welches Tier zu finden ist, zeigen die Wegweiser.
Im Siky Park leben zwei blinde Pumas. Das hier ist Fluppi...
Und das ist ihre Tochter Sila – ebenfalls blind.
Der dritte Puma im Zoo: Garfield.
Im integrierten Wildtierpark lassen sich einheimische Arten beobachten.
Öffentliche Tierbeschäftigungen und viele weitere Attraktionen werden täglich angeboten.
Zum Sikypark gehört auch die begehbare Papageienvoliere.
Ein gwundriges Alpacca
Im Gehege gleich beim Eingang leben auch diverse Ziegen
Eines der Ponys
In einem grossen Gehege leben zwei Wölfe
Zwei Erdmännchen im Siky Park
Der Luchs sitzt gerne direkt am Glasfenster. An diesem Plätzchen fühlt er sich geborgen.

Einer der Tiger auf einer erhöhten Plattform im Siky Park

Hanspeter Bärtschi

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