Leimental
Als Dank für 500 Jahre Zugehörigkeit: Regierung tagt in Bättwil

Unter den wachsamen Augen von zahlreichen Schülern tagt der Regierungsrat heute für einmal nicht in der Kantonshauptstadt, sondern in Bättwil. Grund dafür ist die 500-jährige Zugehörigkeit des Leimentals zum Kanton Solothurn.

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Ob die ungewohnte Umgebung auf die Arbeit des Regierungsrats abfärbt? Die Solothurner Exekutive tagt für einmal in Bättwil.

Ob die ungewohnte Umgebung auf die Arbeit des Regierungsrats abfärbt? Die Solothurner Exekutive tagt für einmal in Bättwil.

zvg

Seit 500 Jahren gehört das Leimental nun zum Kanton Solothurn. Der Regierungsrat hat dem Jubiläum Rechnung getragen: Heute tagt er nämlich für einmal nicht in seinem getäferten Sitzungszimmer im Solothurner Rathaus, sondern weit weg von der Kantonshauptstadt, in Bättwil, am äussersten Zipfel des Kantons an der französischen Grenze.

Und dies mit aussergewöhnlich viel Publikum: Zahlreiche Schüler schauten den Magistraten über die Schulter und stellten Fragen: Gesundheitsdirektor Peter Gomm erklärte, wieso er Regierungsrat werden wollte und Landammann Roland Heim erzählte über seinen Wechsel vom Lehrer zum Regierungsrat mit Repräsentationsfunktion. Seine Frau habe wegen der vielen Termine gesagt, er müsste „Weg“ und nicht „Heim“ heissen, erklärte der Finanzdirektor.

Die Schüler mussten auch zur Kenntnis nehmen, dass die Gemeinden im Kanton doch viele Kompetenzen haben. Für einen späteren Schulbeginn könne die Schulleitung vor Ort mehr tun als der Bildungsdirektor, hiess es auf einen entsprechenden Wunsch. (szr)