Der Oltner Energiekonzern Alpiq unterstützt die Sanierung des Inkwilersees mit Mitteln aus dem Ökofonds des Wasserkraftwerks Ruppoldingen bei Olten mit 0,5 Millionen Franken. «Alpiq trägt damit entscheidend zum Erhalt des Inkwilersees bei», heisst es in einer Mitteilung.
Bei der Sanierung des Inkwilersees hat die Ausführung der umfangreichsten Massnahme begonnen: die Sedimententnahme. Mit diesen Arbeiten wird die Verlandung des Sees, der aufgrund von archäologischen Fundstellen auf der Liste des Unesco-Welterbes steht, teilweise rückgängig gemacht. Der See, der sich zwischen Bolken und Inkwil auf der Kantonsgrenze zwischen Solothurn und Bern befindet, soll damit als offene Wasserfläche und Lebensraum für Biodiversität für die nächsten Jahrzehnte erhalten bleiben. Das Projekt steht unter der Federführung des kantonalen Amtes für Umwelt und kostet insgesamt rund 1,7 Millionen Franken.

Beim Wasserkraftwerk Ruppoldingen fliesst für jede in Form von Zertifikaten verkaufte Kilowattstunde 1 Rappen in den Alpiq Ökofonds. Die Gelder aus diesem Fonds dienen der Unterstützung von ökologischen Verbesserungsmassnahmen im Einzugsgebiet des Kraftwerks zwischen Grenchen und Niedergösgen, beispielsweise Renaturierungen und Revitalisierungen von Flussläufen.

Seit dem Jahr 2000 haben zahlreiche Projekte Unterstützungsbeiträge im Gesamtwert von mehreren Millionen Franken erhalten, etwa das Nassbiotop in der Grenchner Witi, die Sanierung Chriziweiher in Biberist, oder die Sanierung Fischweiher in Trimbach. Ebenso dazu gehören die Wiederherstellung der Flachwasserzone Bärnerschache an der Aare in Flumenthal und die Ausgestaltung eines Seitenarms der Aare bei Selzach. (szr)