Seilbahn Weissenstein
Alle Unterschriften sind nun beim Heimatschutz

Am 19.März wurden in Zürich die 35'936 gesammelten Unterschriften für ein Gondeli auf den Weissenstein symbolisch dem Heimatschutz übergeben. Seit heute befinden sich alle Bögen in den Händen des Heimatschutzes.

Lea Durrer
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Adrian Schmid, Moderator Werner De Schepper und Kuno Tschumi im «Duell Aktuell» auf TeleM1.

Adrian Schmid, Moderator Werner De Schepper und Kuno Tschumi im «Duell Aktuell» auf TeleM1.

Lea Durrer

Mit einer Delegation kreuzten die Solothurner Mitte März beim Schweizer Heimatschutz in Zürich auf. Mit dabei: sieben Kisten. Was hingegen fehlte, waren die Unterschriften. Das bemängelte Adrian Schmid, Geschäftsleiter des Schweizer Heimatschutzes. «Wir haben keine Unterschriften bekommen - mit Ausnahme von sechs Bögen und sieben leeren Kisten.»

Das Kommitee habe zwar eine beachtliche Zahl von Unterschriften gemeldet, dem Heimatschutz aber praktisch keine Unterschriften übergeben. Was die Solothurner Delegation aber immer betonte: Die sechs Bögen sind eine symbolische Übergabe.

Spätestens seit heute ist dem nicht mehr so. Kuno Tschumi, Komitee-Vertreter, Gemeinderpräsident von Derendingen und Präsident des Einwohnergemeindeverbandes, hat Schmid im Rahmen der Sendung «Duell Aktuell» auf TeleM1 die restlichen Unterschriften überreicht. Es sind zwei grosse Kisten mit knapp 36'000 Unterschriften von Solothurnerinnen und Solothurnern, die sich für eine neue Gondelbahn aussprechen.

 Kuno Tschumi hat zwei Kisten mit den Unterschriftenbögen mitgebracht.

Kuno Tschumi hat zwei Kisten mit den Unterschriftenbögen mitgebracht.

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Symbolischer Akt

«Ich frage mich nur, warum mir die Unterschriften nicht direkt nach Zürich überbracht wurden», so Schmid etwas verdutzt in der Sendung. Eine Antwort gab es nicht unmittelbar. Erst nach der

«Sesselstreit»

Im «Duell Aktuell» auf TeleM1 diskutieren Adrian Schmid, Geschäftsleiter des Schweizer Heimatschutzes, und Kuno Tschumi, Gemeindepräsident von Derendingen. Die Sendung wird ab 18.30 Uhr ausgestrahlt und stündlich wiederholt.

Zu diesem Zeitpunkt sei nicht klar gewesen, ob die Bögen aus den Händen gegeben werden könnten. «Der Heimatschutz ist ja auch kein offizielles, politisches Gremium», bemerkte Tschumi. Deshalb habe man sich für die symbolische Geste entschieden.

Damit nicht der Verdacht aufkomme, dass nicht alles mit rechten Dingen zugehe, habe er die restlichen Unterschriften aber nun mitgebracht.

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