Dort hat ein Mann, der dem Staat rund 5000 Franken Steuern schuldete, vergeblich um deren Stundung ersucht. Er steckte in finanziellen Schwierigkeiten und generierte aus seiner Firma, bei der er angestellt war, zu wenig Einkommen, um die Steuerschulden zu bezahlen. Die Aktien hatten einen Wert von 50'000 Franken.

Der Mann hatte vergeblich argumentiert, dass das Bestehen der Firma bei einem Besitzerwechsel gefährdet sei. Dem Bundesgericht fehlte eine klare Begründung, warum der Verkauf oder die Verpfändung eines Teils der Aktien das Bestehen der Firma und den Arbeitsplatz des Mannes gefährden könnte.

Das Steueramt hatte festgehalten, dass die Aktien «nicht Voraussetzung dafür» seien, «für die Unternehmung tätig zu sein und ein Einkommen daraus generieren zu können.» (lfh)

Urteil 2D_53/2016