Solothurn
Ägypter mit Messer am Hals verletzt: 31-jähriger Türke muss vor Gericht

Drei Jahre nach der Messerattacke auf einen Mann in Solothurn ist ein 31-jähriger Türke wegen versuchter vorsätzlicher Tötung angeklagt worden. Das Opfer, ein 27-jähriger Ägypter, hatte schwere Verletzungen am Hals erlitten.

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Der Mann hat das Opfer mit einem Messer verletzt. (Symbolbild)

Der Mann hat das Opfer mit einem Messer verletzt. (Symbolbild)

Keystone

Der Türke habe dem Opfer bei der Auseinandersetzung am Patriotenweg am Abend des 25. März 2014 vorsätzlich mit einem Messer verletzt, teilte die Solothurner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Der Angeklagte habe dabei den Tod des Geschädigten gewollt oder in Kauf genommen. Der Beschuldigte hat sich deshalb wegen versuchter vorsätzlicher Tötung vor Gericht zu verantworten.

Der schwerverletzte Mann hatte auf dem Rossmarktplatz um Hilfe gebeten. Als die Polizei kam, wurde der ganze Platz abgesperrt. Der damals 24-jährige Ägypter wurde ins Spital gebracht und notoperiert.

Der Angeklagte stellte sich zwei Tage nach der Bluttat bei den Strafverfolgungsbehörden.

Der Termin der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Solothurn-Lebern steht noch nicht fest. (sda/naj/ldu)

Beim Kiosk am Rossmarktplatz bekam der Verletzte Hilfe. (Archiv)

Beim Kiosk am Rossmarktplatz bekam der Verletzte Hilfe. (Archiv)

jvi

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