Ab kommenden November würden die Tochtergesellschaften damit den Markt gemeinsam bearbeiten, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Auch die Mitarbeiter werden im neuen Unternehmen zusammengeführt. Es ergäben sich dabei strukturelle Veränderungen, die «im Einzelfall» auch personelle Auswirkungen haben können, heisst es dazu.

Mit dem Vorhaben sollen Synergien genutzt werden, zudem wird eine effizientere Kostenstruktur angestrebt. Gleichzeitig erhofft sich die BKW eine Stärkung der Standorte in der Region Solothurn und im Oberaargau angesichts des anspruchsvollen Umfelds. Die neue Betriebsgesellschaft soll zudem von der Dienstleistungspalette des Konzerns und dem Gesamtangebot des Firmennetzwerks profitieren. Die beiden Marken würden jedoch weitergeführt.

Ab November sollen die beiden Unternehmen den Markt über die AEK onyx AG bearbeiten.

Ab November sollen die beiden Unternehmen den Markt über die AEK onyx AG bearbeiten.

Zudem wird das Contracting-Geschäft der BKW in die AEK onyx AG integriert. AEK habe in den vergangenen Jahren ein erfolgreiches Contracting-Geschäft aufgebaut, was zu einem schweizweit tätigen Kompetenzzentrum ausgebaut werden soll. Contracting umfasst die Planung, Finanzierung und Realisierung sowie Betrieb und Unterhalt von Wärme-, Wärmeverbund- oder Fernwärmeprojekten sowie Biomasse- und Fotovoltaik-Anlagen.

Des weiteren wird der Sitz der BKW-Tochtergesellschaft Arnold verlagert. Seit längerem plane das Netzdienstleistungsunternehmen für seine wachsenden Bedürfnisse den Werkhof zu vergrössern, heisst es von BKW weiter. Aus diesem Grund sollen die rund 140 Arbeitsplätze von Wangen an der Aare an den Standort in Luterbach verlegt werden.