Gute Zahlen

AEK Energie verfolgt eine stabile Dividendenpolitik

«Wir dürfen heute auf ein erfolgreiches und bewegtes Jahr zurückblicken», sagte AEK-Verwaltungspräsident Pirmin Bischof.

«Wir dürfen heute auf ein erfolgreiches und bewegtes Jahr zurückblicken», sagte AEK-Verwaltungspräsident Pirmin Bischof.

An der Generalversammlung wurden gute Zahlen präsentiert. Der Schulterschluss mit der Onyx Energie Mittelland AG und die Übernahme der Mehrheit der Aktien durch die Berner BKW Energie gaben keinen Anlass zu nennenswerten Diskussionen.

«Wir dürfen heute auf ein erfolgreiches und bewegtes Jahr zurückblicken», sagte Pirmin Bischof in seiner Begrüssungsrede zu den Aktionären und den vielen eingeladenen Gästen. Als Verwaltungsratspräsident präsentierte er positive Zahlen. Mit 13.8 Millionen Franken konnte die AEK das operative Ergebnis erneut erhöhen. Trotz hartem Preiskampf auf dem Strommarkt wurde ein Jahresgewinn von 15 Millionen Franken ausgewiesen.

Das sind 3.5 Millionen Mehr als im Vorjahr. Die Dividende verbleibt bei 900 Franken, was bei einem Aktienkurs von mittlerweile um die 30'000 Franken im heutigen Zinsumfeld eine schöne Rendite ergibt. Bischof versprach auch für die Zukunft eine «stabile Dividendenpolitik.»

Dezentrale Stromproduktion

CEO Walter Wirth sprach über die Tätigkeitsfelder der AEK. Nicht weniger als 22 Millionen Franken habe sie in der Region investiert. Alleine beim Neubau der Biogen-Fabrik in Luterbach seien 200 Tonnen Kupferkabel verlegt worden. Die Zukunft gehöre der dezentralen Stromproduktion, indem der Konsument auch zum Stromlieferanten werde. Mit dem Projekt Sologrid testet die AEK derzeit in Riedholz ein neues System, dass die grossen Stromverbraucher im Quartier zeitlich so steuert, dass diese die Energie in den Spitzen der Produktion beziehen – zum Beispiel bei Sonnenschein über Mittag, wenn viel Solarstrom anfällt.

Mit der Übernahme des grossen Aktienpakets von Alpiq besitzt nun die BKW mit 97,5 Prozent die bestimmende Mehrheit an der AEK Energie AG. Während die ehemaligen Grossaktionäre wie Alpiq rund 37'000 Franken pro Aktie erhielten, wurde den Kleinaktionären ein Angebot von nur 30'000 Franken gemacht. Im Handel stieg aber darauf der Wert von 27'000 Franken auf eben diese 30'000 Franken, was die meisten Kleinaktionäre zufriedenstellte.

So erfolgten sämtliche Abstimmungen und Wahlen einstimmig und ohne Wortmeldungen. Die Übernahme der Aktienmehrheit durch die BKW hat eine Umstrukturierung des Verwaltungsrates zur Folge, der jetzt nur noch aus drei Mitgliedern besteht und identisch mit jenem der Onyx AG ist. Er besteht neu aus Mathias Prüssing, Jan-Piet Beekmann und dem Präsidenten Ronald Trächsel. Der abtretende Verwaltungsratspräsident Pirmin Bischof wurde zum Präsidenten des neu geschaffenen Beirates der AEK Energie AG gewählt.

Dann leitete Bischof zum geselligen Teil über. Als sogenannte «Fressaktie» ist der Anteilschein nämlich bekannt und beliebt. Und die AEK wurde ihrem Ruf wieder einmal gerecht: Vom traditionellen Solothurner Wysüppli über die Spargeln bis hin zum abschliessenden «Biergarten» wurde im Sportzentrum den Aktionären alles geboten. Teil der AEK zu sein, das bedeutet eben auch, in einer illustren Gesellschaft zu sein.

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