Urs Ackermann

Ackermann macht sich vom Acker: Abtretender Kantonsratspräsident warnt vor zu viel Alarmismus

Am Mittwoch endete sein Dienst: Urs Ackermann, Kantonsratspräsident.

Am Mittwoch endete sein Dienst: Urs Ackermann, Kantonsratspräsident.

An der letzten Kantonsratssitzung des Jahres verabschiedet sich jeweils auch der Kantonsratspräsident mit einer politischen Rede aus seinem Amt. Dies tat also Urs Ackermann (CVP, Balsthal), der 2018 das Amt des höchsten Solothurners bekleidete.

Ackermann blickte zurück und dankte vor allem, insbesondere dem Team im Rathaus, das ihn in seinem Amt unterstützt hat. Inhaltlich fasste er sich kurz: Der Balsthaler ermahnte, dass die Begegnungen mit den Menschen auch in einer digitalen Welt zentral bleiben sollen.

Ackermann zeigte sich «mehr als einmal überrascht, mit welcher Tonalität in sozialen Netzen miteinander umgegangen wird. Ein Dialog findet oft nicht statt.» Das 25'000 Jahre alte Gen-Programm des Menschen sei offenbar noch nicht ganz auf die Kommunikationsmittel aus dem 21. Jahrhundert adaptiert. «Permanenter Alarmismus braucht Ressourcen, die wir zum Nachdenken brauchen sollten.» (lfh)

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