Schulanfang
Achtung Kinder! Zum Schulbeginn hat die Polizei Tipps für den Strassenverkehr

Nächste Woche beginnt im Kanton Solothurn wieder die Schule. Die Polizei unterstützt die Kinder auf ihrem Weg und bittet alle Verkehrsteilnehmer besonders aufmerksam zu sein.

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Zum Schulstart vom 16. August gibt die Polizei wieder hilfreiche Tipps.

Zum Schulstart vom 16. August gibt die Polizei wieder hilfreiche Tipps.

TCS

Am Dienstag 16. August startet in fast allen Gemeinden des Kantons Solothurn die Schule. Ca. 3'000 Kinder kommen dann in den Kindergarten, etwa gleich viele gehen zum ersten Mal zur Schule.

Kinder sind zwar im Strassenverkähr gefährdet, sie sollten jedoch den Schulweg, auch weil er ein besonderes Erlebnis ist, möglichst selbständig zurück legen können. So lernen sie unter anderem Selbstständigkeit und das richtige Verhalten im Strassenverkehr.

Die landesweite Kampagne von bfu, TCS und der Polizei: «Rad steht, Kind geht»

Die landesweite Kampagne von bfu, TCS und der Polizei: «Rad steht, Kind geht»

Keystone

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Kinder sind im Strassenverkehr die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Die Polizei engagiert sich daher zusammen mit verschiedenen Organisationen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg.

Landesweite Kampagne 

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), der Touring Club Schweiz (TCS) und die Polizei lancieren, wie jedes Jahr im August, landesweit die Schulwegkampagne, welche unter anderem mit Radiospots ergänzt wird.

Zur besseren Sichtbarkeit werden den Kindern die bewährten Leuchtgürtel abgegeben. Weitere Informationen unter www.bfu.ch und www.tcs.ch 

Kampagne und Aktionen im Kanton 

Zudem erhalten die Schüler und Schülerinnen der ersten Klasse gelbe Baseballmützen, die vom Polizeikonkordat Nordwestschweiz bereitgestellt werden.

Die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Solothurn sowie der Stadtpolizeien Grenchen und Solothurn setzen sich ganz besonders für die Sicherheit der Kinder ein. Sie werden deshalb zum Schulanfang an kritischen Stellen wie Schulwegen, Schulhäusern und Fussgängerstreifen durch vermehrte Präsenz die Verkehrsteilnehmer auf die gegenseitige Rücksichtnahme aufmerksam machen. 

Als Ergänzung dazu sind Patrouillenfahrzeuge der Kantonspolizei mit Klebefolien ausgerüstet, die auf den Schulanfang hinweisen. Plakate und Banner in den Gemeinden machen zusätzlich auf den Schulanfang aufmerksam.

Viele Stellen setzen sich dafür ein, dass Kinder sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen. Deshalb empfiehlt die Kantonspolizei Eltern und anderen Verkehrsteilnehmern folgende Tipps.

Tipps für Eltern

- Seien Sie Vorbild
Das richtige Verhalten lernen Kinder am besten, wenn die Erwachsenen es richtig vormachen.

-  «warte, luege, lose, laufe»
Zeigen Sie ihren Kindern, wie sie korrekt über die Strasse gehen sollen – am Besten mit den bewährten Grundsätzen «warte, luege, lose, laufe».

- Wählen Sie den sichersten Weg, nicht den kürzesten.
Ein längerer Weg lohnt sich, wenn dadurch gefährliche Strassen oder Situationen umgangen werden können.

- Genügend Zeit einplanen
Planen Sie genügend Zeit ein, damit Kinder in Ruhe zur Schule und nach Hause gehen können.

- Gut sichtbare Kleidung tragen
Sehen ist ebenso wichtig wie gesehen werden: Kleidung in auffälligen Farben und lichtreflektierendes Material tragen zur Unfallverhütung bei.

Tipps für alle Verkehrsteilnehmer

Nehmen Sie Rücksicht auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Kinder können Geschwindigkeiten, Distanzen und Gefahren nicht gut einschätzen.

Daher gilt:

Fahren Sie aufmerksam
Kinder können unvermittelt auf die Strasse laufen.

- Setzen Sie die Geschwindigkeit herab, wenn Kinder auf dem Trottoir oder auf der Strasse unterwegs sind. Seien Sie in der Lage, jederzeit zu bremsen.

- Passen Sie bei Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln besonders auf.

Immer ganz anhalten, auf Handzeichen verzichten!
Halten Sie vor Fussgängerstreifen immer ganz an. Geben Sie keine Handzeichen und betätigen Sie nicht die Lichthupe. Diese Zeichen sind gut gemeint, sie führen aber vielleicht dazu, dass Kinder unachtsam losrennen und nicht auf Gefahren achten, wie etwa den Gegenverkehr.