Aus Spargründen werden Stelleninserate des Aargauer Bildungsdepartements ab 2018 nur noch digital publiziert. Das hat Konsequenzen für die offizielle Zeitschrift des Lehrerverbandes.

Der Verlust des besten Inserenten habe zwar konkrete Auswirkungen auf das Schulblatt, stelle aber dessen Weiterbestehen nicht infrage, so Schulblatt-Geschäftsführer und SP-Grossrat Manfred Dubach.

Was macht nun der Kanton Solothurn? Hier präsentiert sich die Lage in Sachen Stelleninserate im «Schulblatt Aargau Solothurn» anders, wie Dubach erklärt. Während im Aargau der Kanton die Kosten für die Inserate in der Zeitschrift des Lehrerverbandes übernimmt, würden die Solothurner Inserate von den jeweiligen Schulgemeinden bezahlt.

Beim Kanton Solothurn geht man davon aus, dass diese Inserate weiterhin im Schulblatt geschaltet werden, erklärt Andreas Walter, Vorsteher des Volksschulamtes. Auch Roland Misteli, Geschäftsführer des Verbandes Lehrerinnen und Lehrer Solothurn (LSO), erwartet keine Änderung.

Zudem sei die Anzahl der Solothurner Inserate im Schulblatt deutlich tiefer als jene der Aargauer Anzeigen, ergänzt Walter. Denn es würden auf diesem Kanal nur Festanstellungen und keine Stellvertretungen ausgeschrieben. Die allermeisten Jobs sind bereits heute
online auf der Homepage des LSO und auf der nationalen Seite von job.educa.ch aufgeschaltet. (FS)