Autobahn 2
Inbetriebnahme des Sanierungstunnels Belchen verzögert sich

Der Bau des Sanierungstunnels Belchen dauert länger als erwartet – voraussichtlich bis im Sommer 2022. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Integration der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung.

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Blick auf das Portal des Sanierungstunnels Belchen.

Blick auf das Portal des Sanierungstunnels Belchen.

Bundesamt für Strassen (ASTRA)

Die Inbetriebnahme des Sanierungstunnels Belchen, der derzeit zur Instandsetzung der beiden bestehenden Tunnelröhren gebaut wird, verzögert sich voraussichtlich auf Sommer 2022. Das teilt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Freitag mit.

Grund dafür seien Verzögerungen bei der Integration der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen (BSA) in das übergeordnete Betriebsleitsystem. Diese nehme mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Laut ASTRA sei ohne ein einwandfreies und uneingeschränkt funktionierende BSA eine vorzeitige Inbetriebnahme des Sanierungstunnels nicht möglich.

Das Betriebsleitsystem ermöglicht die zentrale Steuerung und Schaltung sowie den Fernbetrieb der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen, zu denen Beleuchtung, Lüftung und Türen sowie deren Verkabelung gehören. Die Integration der BSA es Sanierungstunnels in das neue Betriebsleitsystem ist laut ASTRA «ein Pilotprojekt, das technisch und betrieblich eine Herausforderung» darstelle, heisst es in der Mitteilung.

Betroffen von der Verzögerung ist die Einfahrt Eptingen, die bis zur Inbetriebnahme des Sanierungstunnels weiterhin gesperrt bleibt. Der Verkehrsfluss sei von der Verzögerung nicht beeinträchtigt.

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