J+S-Lager

77 Kinder lernten im Sommerlager in Tenero

Ein gut gelauntes Leiterteam.

Ein gut gelauntes Leiterteam.

Neuer Teilnehmerrekord am diesjährigen J+S-Lager der Solothurner Sportfachstelle.

In der dritten Juliwoche erlebten 77 Solothurner Jugendliche bei herrlichem Sommerwetter ein J+S-Lager in Tenero, welches sie nicht so schnell vergessen werden. Höhepunkt war dabei zweifellos der Ausflug ins Maggiatal vom Mittwoch mit dem Besuch einer Falknerei. Was die Jugendlichen da zu sehen bekamen, war schlicht einmalig, und die Vorführungen mit dem Bartgeier mit seinen Flügeln von drei Meter Spannweite waren einzigartig. Auch die Vorführung eines «Weisskopfseeadlers» vermochte die Kids restlos zu begeistern.

Ein starkes Leiterteam für sechs Sportarten

Mit Kanusport, Mountainbike, Tennis, Badminton, Unihockey und Volleyball bot das diesjährige Lager ein anspruchsvolles Programm. Sechs Hauptsportarten erachtet der verantwortliche Lagerleiter Pascal Bussmann als ausreichend. «Dafür gelingt es jeweils auch gut ausgebildete Leiterinnen und Leiter zu verpflichten», sagt auch Leiter-Stellvertreter Jonas M’Barki.

Gut gelaunte Teilnehmer.

Gut gelaunte Teilnehmer.

Solothurn ist als sportfördernder Kanton bekannt. Daher gelingt es der Fachstelle Sport immer wieder, hervorragende Leute für das Leiterteam zu verpflichten. Das war auch diesen Sommer nicht anders. So waren in Tenero Philipp Affolter und Simon Laubscher (Unihockey), Dünya Kilic und Fabienne Schumacher (Volleyball), Eliane Tschumi-Schmid, Nicolas Fischer (Radsport), Miriam Flückiger (Tennis), Julius Oswald (Kanu) und Jean-Pierre von Arx (Badminton) mit dabei. Darunter figurieren einige als nationale Elite-Spielerinnen und -spieler.

Mit Eliane Tschumi aus Lohn-Ammannsegg vom Tropical Bike Team und Miriam Flückiger aus Aarberg waren auch zwei Leiterinnen im Team dabei, welche erstmals in einer Leiterfunktion amteten. «Früher profitierte ich als Teilnehmerin, heute kann ich so dem Sport etwas zurückgeben», sagen beide.

Rachel Moser und ihre Schulkameradin Joelle Kurth aus Attiswil gehörten zu jener Gruppe, die erstmals am Lager teilnahm. Rachel zeigte sich begeistert vom Lager. «Sehr cool» fand sie die Falknerei, aber auch die Vielseitigkeit im Lager hat sie begeistert. «Wenn es irgendwie geht, werde ich nächstes Jahr wiederkommen, sagt die 14-Jährige, welche beim Turmspringen unter Kunstturner Diego Schütz im Lido grosse Fortschritte gemacht hat. Im «internationalen» Volleyballturnier belegten die jungen Solothurner die Ränge 1 und 2.

Die gesamte Administration für das Lager lag bei der Sportfachstelle Solothurn, welche stets auch ein grosses Mass an Arbeit zu verrichten hat.

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