Am Samstag wurde der erste von 14 neuen Zügen für die Linien S7 und S9 auf den Namen «Worbla» getauft. Als Göttis amtierten Regierungsratspräsident Christoph Neuhaus, der Worber Gemeindepräsident Niklaus Gfeller und RBS-Direktor Fabian Schmid gemeinsam mit Christoph Schürch, der den Namen «Worbla» vorgeschlagen hatte. Direkt nach dem launigen Sketch «Dr schnäuscht Wäg nach Worb» war wieder das Publikum gefragt. Sie transportierten das Worble-Wasser in einer Menschenkette von der Bühne bis zum Zug, woraufhin die Göttis «Worbla» offiziell tauften. Dann wurde das Band vor der ersten Tür durchschnitten und der Zug für die Öffentlichkeit geöffnet.

Auch die Bevölkerung konnte «ihre» Worbla zum ersten Mal besichtigen. Über 7000 Besucherinnen und Besucher kamen von 11 bis 20 Uhr auf den Festplatz, wo allerlei musikalische Unterhaltung und Attraktionen für die Kinder geboten wurde. Dank der Unterstützung von Bernmobil und Postauto konnte der Bahnhofplatz Worb für diesen Anlass komplett verkehrsfrei sein.

25 wanderfreudige Worblentalerinnen und Worblentaler nahmen die Strecke von Worblaufen nach Worb auf Einladung des RBS zu Fuss in Angriff. Die professionelle Wanderleiterin Christine Gehlken gab unterwegs Einblicke in die Geschichte des Worblentals. Unterwegs kamen weitere Personen dazu, andere verkürzten sich den Weg mit der Bahn, sodass am Ende eine Gruppe von 30 Wanderinnen und Wanderern Worb erreichte und den neuen Zug bestaunte.

Zum regulären Einsatz kommt die erste «Worbla» voraussichtlich Ende 2018. Bis dahin wird das Fahrzeug auf Herz und Nieren geprüft und vom Bundesamt für Verkehr für die Fahrgastfahrten freigegeben. Ab 2020 sollen alle 14 neuen Fahrzeuge auf den Linien S7 und S9 im Einsatz sein und die 40-Jahre alten «Mandarinli»-Züge abgelöst haben. (mgt)