Radarstatistik
7 Prozent rasten im Juni zu schnell durch den Kanton Solothurn

Die monatliche Radarstatistik der Kantonspolizei zeigt, dass rund 7 Prozent der gemessenen Fahrzeuge zu schnell unterwegs waren. Die meisten Übertretungen wurden durch stationäre Anlagen in der Stadt Solothurn gemessen.

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Im ganzen Kantonsgebiet wurden 148 184 Fahrzeuge gemessen.

Im ganzen Kantonsgebiet wurden 148 184 Fahrzeuge gemessen.

Keystone

Heute hat die Kantonspolizei Solothurn die Radarstatistik des vergangenen Monats veröffentlich. Wie die Auswertung zeigt, wurden im Juni im gesamten Kantonsgebiet 122 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Die Messungen fanden innerorts, ausserorts und auf den Autobahnen statt.

Im gesamten Kantonsgebiet wurden während 325.32 Stunden 148 184 Fahrzeuge gemessen. Davon waren rund 7 Prozent zu schnell unterwegs.

Mehr als doppelt so schnell

Die höchste Geschwindigkeitsübertretung innerorts wurde bei einem Personenwagen gemessen, der mit 122 km/h statt den erlaubten 50 km/h vorbeiraste. Ausserorts mass die Polizei ebenfalls Spitzengeschwindigkeiten: In der 60er-Zone war ein Auto mit 127 km/h mehr als doppelt so schnell unterwegs. Auf der Autobahn ging der Polizei ein Raser mit 197 km/h ins Netz, 120 km/h wären erlaubt gewesen.

Ampel in Derendingen häufig missachtet

Mit den stationären Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessanlagen wurden ebenfalls zahlreiche Widerhandlungen registriert. Die meisten Geschwindigkeitsübertretungen fanden in der Stadt Solothurn mit 747 Fällen statt.

Bei der Lichtsignalanlage in Derendingen wurde das Rotlicht am häufigsten missachtet: 47 Autos fuhren bei Rot über die Ampel.