Solothurn/Olten
482 Schüler starten im Sommer an der Kanti

Die Kantonsschulen Olten und Solothurn werden dieses Jahr 482 Schüler in die gymnasialen Maturitätslehrgänge aufnehmen. Wie letztes Jahr ist die Aufnahme in die Fachmittelschule hoch. In die Sekundarschule P treten etwas weniger Schüler ein als 2014.

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Die 482 ins Gymnasium aufgenommen Schüler entsprechen 21,5% der Jugendlichen dieses Altersjahrgangs (Vorjahr 23,1%).

Die 482 ins Gymnasium aufgenommen Schüler entsprechen 21,5% der Jugendlichen dieses Altersjahrgangs (Vorjahr 23,1%).

fg/bko

Die Kantonsschulen Olten und Solothurn haben ihre Aufnahmeverfahren abgeschlossen. Der Übertritt aus allen Standorten der Sekundarschule ins Gymnasium erfolgt aus der Sekundarschule P aufgrund erfüllter Promotionsbedingungen, aus der Sekundarschule E mittels einer Aufnahmeprüfung.

Von den 482 Aufgenommenen (Vorjahr 529) stammen 95% aus der Sek P, die übrigen aus der Sek E, wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei heisst. Die 482 ins Gymnasium aufgenommen Schüler entsprechen 21,5% der Jugendlichen dieses Altersjahrgangs (Vorjahr 23,1%).

Griechisch wieder als Schwerpunkt

An der Kantonsschule Solothurn kann nach Unterbruch von drei Jahren wieder ein Schwerpunktfach Griechisch geführt werden. Diesem gegenüber steht ein Rückgang in den Schwerpunktfächern Bildnerisches Gestalten und Musik sowie Wirtschaft und Recht.

Häufiger gewählt wurden an der Kantonsschule Olten die Schwerpunktfächer Biologie und Chemie und Wirtschaft und Recht, ebenso das Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten. Das Interesse für das Schwerpunktfach Musik ging markant zurück.

Grosses Interesse

Wie im Vorjahr ist das Interesse für die Fachmittelschule hoch. Von den insgesamt 177 angemeldeten Schülern werden aufgrund des prüfungsfreien Übertritts - respektive nach bestandener Aufnahmeprüfung - und nach Berücksichtigung von Rückzügen 131 Kandidaten (Vorjahr 135) aufgenommen. Dies entspricht einer Aufnahmequote von 5,7% der Jugendlichen dieses Altersjahrgangs.

Angeboten werden wie bisher die Berufsfelder Pädagogik, Gesundheit und Soziale Arbeit. Die für die Fachmittelschule und die Berufsmaturitätsschule einheitlichen Aufnahmeverfahren fanden anfangs März statt.

Quote geht zurück

Die Zuweisung zur Sekundarschule P erfolgt durch die Primarschule und stützt sich auf die kantonale Vergleichsarbeit in der 6. Klasse, auf die Erfahrungsnoten und auf das Lehrerurteil. Insgesamt werden an beiden Kantonsschulen 232 Schüler (Vorjahr 246) in eine Sek-P-Klasse eintreten.

Dies entspricht im Einzugsgebiet der Kantonsschulen einer Aufnahmequote der Jugendlichen dieses Altersjahrgangs von 21,7%. Nachdem die Aufnahmen im Vorjahr um rund 3% gestiegen waren, gehen sie zurück auf das Niveau vor zwei Jahren. (sks)

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