Weiterer Einblick in die Bilanz: Der Besuchs- und Begleitdienst verzeichnete 2894 Einsatzstunden. 325 Freiwilligen erbrachten gesamthaft 54 000 Stunden. 550 Klientinnen und Klienten waren zusammengerechnet während 6 426 Monaten beim Notruf angeschlossen, so dass sie sofort die Notrufzentrale erreichen können. Kinderbetreuung zu Hause, die Ergotherapie und der Entlastungsdienst für pflegende Angehörige sind weitere viel gefragte Angebote; dafür wurden 2018 rund 19 000 Stunden erbracht. Bildungsangebote des SRK nahmen 1 500 Personen wahr. In so genannten Chili-Trainings erfahren Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise, wie sie mit Konflikten umgehen können. 881 Kinder und Jugendliche haben 2018 solche Kurse besucht.

Freiwilligkeit ist einer der sieben Rotkreuzgrundsätze. René Spahr, Geschäftsleiter des SRK Kanton Solothurn, fragt sich in seinem Geschäftsbericht, ob wohl das SRK auch in mittlerer Zukunft einen wichtigen Teil der helfenden Tätigkeiten dank Freiwilligenarbeit werde erbringen können. Zum einen wachsen die Anforderungen an die Art und Qualität der Dienstleistungen ständig, zum anderen gäbe es zwar viele potenzielle Helfende, die sich aber nicht regelmässig einbringen oder sich für längere Zeit verpflichten können oder wollen.
Arthur Haefliger, Präsident des SRK, stellte an der Generalversammlung weiter das Betriebsergebnis des SRK Kanton Solothurn vor. Dieses lag 2018 bei rund 25 000 Franken bei einem Umsatz von 5 Millionen Franken.