Kantonsstrassen

240 Millionen Franken für alte Strassen im Kanton Solothurn

240 Millionen für alte Strassen. (Symbolbild)

240 Millionen für alte Strassen. (Symbolbild)

Geht es nach der Solothurner Regierung, fliessen in den nächsten vier Jahren 240 Mio. Franken in die Strasseninfrastruktur des Kantons – nach Abzug der Bundes- und Gemeindebeiträge sind es noch 177 Mio. Franken.

Der Hauptteil dieses Geldes soll für den baulichen Unterhalt verwendet werden, also für die Sanierung von Strassen und die Instandsetzung von Kunstbauten (Brücken, Unterführungen).

Diese Priorisierung des Unterhalts wird möglich, weil die neu gebaute Entlastungsstrasse Region Olten (ERO) im Jahr 2013 eröffnet wird und somit ein grosser Investitionsbrocken wegfällt. Ab 2014 können für den Strassenunterhalt jährlich rund 60 Mio. Franken ausgegeben werden – zurzeit sind es 40 Mio. Franken. Über das Mehrjahresprogramm «Strassenbau 2013–2016» wird noch der Kantonsrat befinden.

Diverse Gross- und Kleinprojekte

Im kommenden Jahr wird im Kanton nur ein einziges Grossprojekt realisiert: In Rickenbach soll eine neue Bahnunterführung für Fussgänger und Velofahrer gebaut werden. Der Kantonsrat wird über den Bruttokredit von 7,7 Mio. Franken befinden müssen. Die im oberen Kantonsteil geplanten Grossprojekte werden erst im Jahr 2014 realisiert:

die Instandsetzung der SBB-Überführung Aarmatt in Zuchwil, die Erneuerung der Aarebrücke Wylihof in Luterbach, die Gesamtsanierung der Passwangstrasse und die Betonstrassensanierung zwischen Solothurn und Biberist.

Insgesamt werden alle bis ins Jahr 2016 geplanten Grossprojekte 90 Mio. Franken verschlingen. Für die Kleinprojekte (netto weniger als 3 Mio. Franken) sind insgesamt 150 Mio. Fr. vorgesehen. Im oberen Kantonsteil fahren im Jahr 2013 die Baumaschinen in fünf Gemeinden auf (siehe Kasten unten). (sff)

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