Bellach

17 Elektrobusse für 23,5 Millionen Franken: Hess zieht Auftrag aus der Ostschweiz an Land

Hess hat auch schon Doppelgelenk-Batterietrolleybusse an Bernmobil geliefert.

Hess hat auch schon Doppelgelenk-Batterietrolleybusse an Bernmobil geliefert.

Der Bellacher Busbauer, die Carrosserie Hess AG, zieht einen nächsten Grossauftrag an Land. Hess kann 17 Elektro-Trolleybusse für rund 23,5 Millionen Franken nach St. Gallen liefern.

Salzburg, Lausanne, Indien. Und nun St. Gallen. Der Bellacher Busse-Bauer, die Carrosserie Hess AG, hat den Zuschlag für einen weiteren Grossauftrag bekommen. Die Firma kann 17 Batterietrolleybusse für 23,5 Millionen Franken nach St. Gallen liefern. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt St. Gallen vom Dienstag hervor.

Es ist nicht das erste Mal, dass Hess in die Ostschweiz liefert. Bereits vor zehn Jahren lieferte das Unternehmen insgesamt 24 Gelenktrolleybusse nach St. Gallen. Es ist dies das nächste Kapitel in einem äusserst geschäftigen Jahr für die Bellacher Firma. Im vergangenen Dezember bekam sie den Zuschlag der Stadt Salzburg, bis zu 50 Busse nach Österreich zu liefern. Anfang Jahr, im Januar, folgte ein Auftrag aus der Westschweiz, 12 Busse für rund 16,5 Millionen Franken wollte damals die Stadt Lausanne. Und im September folgte ein gigantischer Auftrag aus Indien: In den nächsten fünf Jahren werden im indischen Bundesstaat Kerala unter Leitung der Bellacher Firma bis zu 3000 Elektrobusse montiert.

Während verschiedene Städte auf die Elektro-Mobilität umsteigen, ist man im Kanton Solothurn noch nicht ganz so weit. Noch fahren keine Elektro-Busse auf Solothurner Strassen. Verschiedene Busbetriebe haben aber Bemühungen in diese Richtung aufgenommen. So wollen beispielsweise die Busbetriebe Olten Gösgen Gäu ab 2023 erste Elektro-Busse in Betrieb nehmen. Der Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge soll auch der Umwelt zu Gute kommen. So würden die 17 Busse, die St. Gallen bekommen wird, jährlich rund eine Million Liter Diesel einsparen. Das entspricht laut Mitteilung rund 2500 Tonnen CO2. Betrieben werden die Busse mit Strom aus Schweizer Wasserkraft.

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