53 Nationen mit insgesamt 21000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer marschierten farbenfroh und gut gelaunt ins Olympiastadion von Helsinki ein. Dies sind doppelt so viele wie an Olympischen Spielen. Neben den 2900 Schweizer marschierten auch entferntere Nationen wie Cap Verde, Usbekistan, Katar oder das am weitesten entferne Neuseeland ein.

Kleinste Delegation ist Sri Lanka mit einem Teilnehmer. Auch Nationen die sich normalerweise aus dem Weg gehen, turnen eine Woche gemeinsam in Helsinki. Der olympische Gedanke «Mitmachen kommt vor gewinnen» steht dabei im Mittelpunkt.

Start geglückt

Regnete es zu Beginn der Schlussfeier noch leicht, brachten die Gastgeber aus Finnland bei ihrem Einmarsch ins Olympiastadion nicht nur die Sonne in die Herzen des Publikums, sondern auch am Himmel leuchten. Die Präsidentin von Finnland, Sauli Niinistö erklärte die 15. Gymnaestrada für eröffnet.

Im anschliessenden Showblock zeigten die Finnen die gesamte Bandbreite des finnischen Gymnastiksports.

Solothurner Startbereit

Nach Auskunft des Solothurner Delegationsleiter, Renate Krähenbühl, sind alle Teilnehmer wohlbehalten in Helsinki angekommen, wenn auch zum Teil mit Umwegen über Riga, Paris oder Prag.

Die Unterkunft in den Schulhäusern seien in Ordnung und die Truppe ist bereit für den ersten Auftritte am Montag. Am Abend erfolgt bereits der erste Höhepunkt, mit dem Schweizerabend, ebenfalls mit solothurner Beteiligung.

Helsinki Gymnastiknabel der Welt

In den nächsten fünf Tagen werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 1000 Grossgruppen-, Strassen- und Bühnenvorführungen dem Publikum vorstellen. Dabei gibt’s keine Gewinner oder Verlierer sondern alle Teilnehmer sind dabei, nach dem Motto: «Make the earth move».