Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stiessen im Oberwallis auf ideale Bedingungen. Wie schon in den Vorjahren stand das J+S-Modul unter der bewährten Leitung von Michael Gehri (Brittern). Daniel Sutter (Fraubrunnen), Peter von Roll (Solothurn) und Matthias Gehri (Selzach) standen als Klassenlehrer kompetent zur Seite und hatten grossen Anteil am erfolgreichen Gelingen des Lehrgangs.

«Beobachten, beurteilen, beraten»

Im Zentrum standen die Präparation, Durchführung und Reflexion zweier Lektionen, die im Umfeld von Schwungformen, Kombinationsformen, Sprüngen und Wettkampf von den Teilnehmern frei gewählt werden konnten. Mit bloss 16 Sportbegeisterten (11 Snowboarder und 5 Skifahrer) war die Beteiligung an dem von der Kantonalen Sportfachstelle ausgeschriebenen Kurs kleiner als in den Jahren zuvor. Dafür profitierten die Leiterinnen und Leiter persönlich mehr vom intensiven und gezielten Schneesportunterricht in diesem Modul Methodik.

Viele Dinge, welche die Teilnehmer im Grundkurs bereits kennen gelernt hatten, wurden jetzt noch einmal aufgegriffen, theoretisch vorbesprochen und praktisch umgesetzt. Dazu zählten Themen, wie «Beobachten, Beurteilen und Beraten» aus Sicht der Lehrenden, oder demgegenüber «Aufnehmen, Verarbeiten und Umsetzen» aus Sicht der Lernenden.

Sicherheit als wichtiges Element

Sicherheit beim Schneesport war ein wichtiges Element im theoretischen Teil des Kurses. «Es ist wichtig, dass sich der Leiter möglicher Gefahren im Schneesport bewusst sind», betonte Michael Gehri. Lawinen und das richtige Verhalten bei Unfällen waren zwei Bereiche, die der Schneesportexperte dazu in seinen Lektionen ansprach.

Am Ende der Woche sammelten die Schneesportbegeisterten Erfahrungswerte von einem Fremdgerät. Snowboarder und Skifahrer schnallten sich Telemark-Skis um und lernten so die Tücken kennen, mit freier Ferse die Piste hinunterzufahren. (dy.)