A1/Oberbipp

120 Polizisten kontrollierten an A1 über 400 Autos

120 Polizisten waren im Einsatz. (Archiv)

120 Polizisten waren im Einsatz. (Archiv)

Die Kantonspolizeien Solothurn und Bern haben in der Nacht auf Samstag auf der A1 bei Oberbipp eine Grosskontrolle durchgeführt. Die Aktion galt Einbruchdiebstählen und Verkehrssündern.

Es war ein veritables Grossaufgebot der Berner und Solothurner Kantonspolizei, das in der Nacht auf Samstag im Bipperamt im Einsatz war. In einer gemeinsamen Aktion gegen Einbruchdiebstähle und Verkehrssünder haben die beiden Polizeikorps auf der A1 und den umliegenden Hauptstrassen eine Grosskontrolle durchgeführt.

Die gemeinsame Aktion Berner und Solothurner Polizei hatte zum Ziel, nach gesuchten Personen zu fahnden und die Fahrfähigkeit der Lenker sowie die Betriebssicherheit der Fahrzeuge zu überprüfen. Zwar wurden einschlägig bekannte Personen aus Osteuropa angehalten. Ihnen konnte aber nichts nachgewiesen werden. Dagegen blieben zahlreiche Verkehrssünder und mangelhafte Fahrzeuge in der Kontrolle hängen.

Sechs Ausweisentzüge

Über 120 Polizeiangehörige waren an den insgesamt neun Standorten im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch das Grenzwachtkorps und die Militärpolizei. Ausserdem standen ein Experte der Motorfahrzeugkontrolle und der Kantonsarzt im Einsatz. Über 400 Fahrzeuge und rund 700 Personen wurden in der Zeit von Freitag, 22.30 Uhr, bis Samstag, 4.30 Uhr, einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Eine Person lenkte trotz Führerausweisentzug ein Fahrzeug, 16 Personen werden wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz oder das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht und 51 Lenker erhielten eine Ordnungsbusse. Bei 34 Fahrzeugen wurden Mängel festgestellt, die behoben werden müssen.

Acht Personen waren alkoholisiert unterwegs – sechs von ihnen mussten den Führerausweis abgeben. Ebenfalls den Führerausweis hinterlegen mussten drei Personen, deren Drogenschnelltest positiv ausfiel. Der weitaus grösste Teil der kontrollierten Lenker war ordnungsgemäss unterwegs.

Osteuropäer laufen lassen

Nur teilweise erfolgreich war die Aktion bei der Bekämpfung von Einbruchdiebstählen. «Mehrere Verdächtige konnten angehalten und einer eingehenden Kontrolle unterzogen werden», schreibt die Kantonspolizei Solothurn in einer Medienmitteilung. Es handelte sich dabei um Personen aus Osteuropa, welche bereits einschlägig bekannt sind. Allerdings mussten sie nach der Kontrolle gleich wieder entlassen werden. Die Polizei habe bei keinem der Kontrollierten Deliktgut oder Hinweise auf einen Einbruch finden können, sagt Kapo-Mediensprecherin Thalia Schweizer auf Anfrage.(PKS/LFH)

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