Bis jetzt sei die Zahl der Autoaufbrüche auf einem tieferen Stand gewesen als im Vorjahr, sagt Melanie Schmid, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn. Nun stieg die Zahl sprunghaft an. In der Nacht auf Mittwoch zählte die Polizei zwölf Autoaufbrüche im ganzen Kantonsgebiet. Teilweise waren die Fahrzeuge unverschlossen.

Betroffen war insbesondere die Region Wasseramt, zudem gab es einzelne Fälle in den Regionen Gäu, Lebern und Thierstein.

In Kriegstetten brachen Unbekannte im Bereich der Haltenstrasse mindestens vier Fahrzeuge auf. Bei einem Personenwagen am Amselweg in Bettlach wurde das Fenster der Beifahrertüre eingeschlagen.

In Oensingen wurde aus einem unverschlossenen Lastwagen Kleidung entwendet. Gestohlen wurden Geld, Elektronikgeräte und weitere Gegenstände.

Keine Informationen zu den Tätern

Über die genaue Deliktsumme kann die Polizei noch keine genauen Angaben machen. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Delikten gibt, ist noch nicht bekannt. Die Polizei habe noch keine Informationen zu den Tätern, so Schmid. Die meisten Autoaufbrüche wurden erst im Verlauf des Morgens gemeldet, als die Täter längst weg waren.

Am grössten, so Schmid, sei das Potential einen Täter zu erwischen aber, wenn bei verdächtigen Bemerkungen sofort die Polizei informiert wird. «Wird sofort angerufen, haben wir den Täter oft in der unmittelbaren Nähe festgehalten können», erklärt Schmid. Die Polizei bittet deshalb die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. (szr)