«Insbesondere langfristig besteht bei der Planung im Turnen ein Riesenmanko», zeigte Kursleiter Theo von Arx die Notwendigkeit auf, in diesem Bereich in der Ausbildung einen Akzent zu setzen.

Ein Brainstorming unter den Anwesenden förderte die Vorteile einer zeitlich etappierten Planung zutage. Das sichere, gut organisierte und optimale Unterrichten war als Ziel für alle wünschenswert. Dass diese Verbindlichkeit auch Nachteile haben kann und zeitlich aufwendig ist, war jedoch auch unbestritten. Jeder Verein, der erfolgreich sei, habe mit einer langfristigen Planung begonnen, unterstrich von Arx. Dies bedinge jedoch eine offene Zieldiskussion im Verein, die zu konkreten Umsetzungsschritten führe.

Elektronisches Handbuch

Neue Broschüren gaben den J+S-Leitern Anregungen für Rahmen und Inhalte ihrer Tätigkeit. Zur grossen Herausforderung könnte das elektronische Trainingshandbuch werden, das Catharina Schmid-Strähl einführte. Inskünftig sollen die J+S-Leiter die ganze Jahresplanung des Vereins mit Trainings, Wettkämpfen, Ferienunterbrüchen und vielem mehr auf dem Laptop in das präsentierte Tool eintragen.

Nach dem theoriegeprägten Start bildeten die praktischen Sequenzen am Fortbildungsmodul aber zeitlich das Schwergewicht. Wie man Ziele im Krafttraining oder beim Drehwerfen in die Praxis umsetzt, lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Turnhalle. Wie man in der Gymnastik vom Aufwärmen bis zum Auslaufen gleiche Ziele mit unterschiedlichen Gruppen anvisieren kann, stand ebenso auf dem Programm wie Schwerpunkte im Faustball vom Anschlag bis zur Annahme. (JS)