Volkskrankheit

Kanton Solothurn sagt der Krankheit Depression den Kampf an

Der Kanton Solothurn will die Bevölkerung über die Krankheit Depression aufklären. (Symbolbild)

Der Kanton Solothurn will die Bevölkerung über die Krankheit Depression aufklären. (Symbolbild)

Im Gleichschritt mit acht Deutschschweizer Kantonen nimmt Solothurn den Kampf gegen die weitverbreitete psychische Krankheit Depression auf. Gesundheitsdirektor Peter Gomm lancierte das Netzwerk «Solothurner Bündnis gegen Depression».

Das Solothurner Gesundheitsamt arbeitet mit den Psychiatrischen Diensten der Solothurner Spitäler AG und dem Verein Stress Management zusammen, wie Gomm in Solothurn vor den Medien sagte. Das Pilotprojekt ist auf zwei Jahre veranschlagt.

Das Bündnis soll die Bevölkerung aufklären und für eine bessere Früh-Erkennung von Depressionen sensibilisieren. Zudem sollen unter anderem mittels Familienpolitik Armut verhindert und Migranten besser in der Schweiz integriert werden.

Das Projekt wird vom Solothurner Lotteriefonds unterstützt. Neben Solothurn machen die beiden Appenzell, Basel, Bern, Graubünden, Thurgau, Luzern und Zug beim Kampf gegen die Krankheit Depression mit. (sda)

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