kanton Solothurn
Kantonale Beratungsstelle Opferhilfe: Über 200 Beratungen in den ersten drei Monaten

Im Juli wurde in Olten die Beratungsstelle Opferhilfe Kanton Solothurn eröffnet. Seither haben sich über 200 Personen für eine Beratung gemeldet. Die Verantwortlichen ziehen eine erste Zwischenbilanz.

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Seit dem 1.Juli hat die Beratungsstelle Opferhilfe in den Räumlichkeiten am neuen Standort in Olten über 200 Beratungen durchgeführt.

Seit dem 1.Juli hat die Beratungsstelle Opferhilfe in den Räumlichkeiten am neuen Standort in Olten über 200 Beratungen durchgeführt.

Bruno Kissling

Anfang Juli hat die Beratungsstelle Opferhilfe Kanton Solothurn ihren Betrieb in Olten aufgenommen. Laut den Verantwortlichen wird das Angebot rege genutzt. Über 200 Personen haben sich in den ersten drei Monaten für eine Beratung gemeldet. Das geht aus einer Medienmitteilung der Staatskanzlei hervor.

Demnach sind rund drei Viertel der Personen, die die Beratungsstelle kontaktieren, Frauen. «Die Altersspanne reiche vom Kleinkind bis zur über 70-jährigen Klientin», heisst es in der Mitteilung. Die Mehrheit der Hilfesuchenden seien Opfer von häuslicher oder sexualisierter Gewalt. 70% hätten sich selbstständig bei der Beratungsstelle gemeldet, 30% seien von der Polizei an die Stelle weitervermittelt worden.

Regierungsrätin und Leiterin äussern sich positiv

«Die Beratungsstelle Opferhilfe ist in den ersten drei Monaten sehr erfolgreich gestartet und im Kanton bereits bekannt», sagte Regierungsrätin Susanne Schaffner anlässlich der Eröffnungsfeier am 30. September. Die Leiterin der Beratungsstelle, Agathe Lavoyer äusserte den Wunsch, dass die Beratungsstelle künftig als Kompetenzzentrum für Opferberatungen wahrgenommen wird und die Mitarbeitenden der Beratungsstelle von Partnerinnen und Partnern bei Fragen und Anliegen miteinbezogen werden. (sks)

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