Luterbach
Innostep will Luterbachs Anliegen prüfen, Beiträge zu splitten

Für Max Wittwer, Präsident der Innostep, kommt der Vorstoss aus Luterbach zum Beitragssplitting nicht überraschend. «Ich nehme den Vorstoss zur Kenntnis und werde ihn in den Vorstand einbringen», sagt Wittwer.

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Max Wittwer, Präsident der Innostep

Max Wittwer, Präsident der Innostep

Solothurner Zeitung

Vorsorglich aus aus der Wirtschaftsförderung auszutreten, wollte der Luterbacher Gemeinderat gestern nicht entscheiden (wir berichteten). Stattdessen sprach sich die Mehrheit für den Vorschlag aus, den Beitrag in einen Sockel und einen erfolgsabhängigen Bonus für Ansiedlungen aufzuteilen.

Innostep will den Vorschlag prüfen. Dessen Präsident Max Wittwer hält auf Anfrage fest, dass der Systemwechsel im Kanton ein Novum wäre: Sowohl im Schwarzbubenland, in der Region Olten, im Thal sowie in Grenchen würden die Standortförderungsmassnahmen vollumfänglich über Gemeindebeiträge finanziert.

Klar ist: Die Aufschlüsselung in einen Sockelbeitrag und in einen erfolgsabhängigen Bonus dürfte die Organisation vor gewisse Herausforderungen stellen: Wie würde zum Beispiel die Vermittlung von Kontakten zwischen Wirtschaft und Behörden abgegolten? Gemäss Statuten ist dies eine zentrale Aufgabe des Vereins.

Parzellen an der Industriestrasse

Als Erfolge in Luterbach weist Max Wittwer die Kontakte zu den Firmen Dosenbach und Schaffner aus, die über Innostep zustande kamen. Aktuell vermarktet Innostep in der Gemeinde Parzellen an der Industriestrasse. Dort stehen 30 000 Quadratmeter Bauland zur Verfügung. 80 Unternehmen aus der ganzen Schweiz wurden laut Max Wittwer angeschrieben. 7 Firmen wären grundsätzlich interessiert, wollen aber derzeit nicht investieren. (crs)

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