Migration
In diesem Solothurner Dorf ist jeder vierte Bewohner Muslime

Die Dulliker Bevölkerung hat im vergangenen Jahr um 14 Personen zugenommen Der Ausländeranteil verharrt bei 40 Prozent. Damit leben in der 4000 Seelengemeinde 1000 Muslime.

Andreas Gervasoni
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Keystone

Die Italiener stellen nach wie vor die mit Abstand grösste ausländische Bevölkerungsgruppe, gefolgt von den Türken. In der Gemeinde Dulliken wohnten am 31. Dezember 2010 (in Klammern: Zahlen des Vorjahres) 4677 (4663) Einwohner. 2792 (2794) sind Schweizer, davon 1318 (1317) Männer und 1474 (1477) Frauen. Insgesamt 440 (423) Personen besitzen das Dulliker Bürgerrecht. Ausländer gab es 1885 (1869), wovon 996 (998) Männer und 889 (871) Frauen.

Bei den Ausländern hatte es 1586 (1569) Niedergelassene (Ausweis C), 260 (253) Jahresaufenthalter (Ausweis B), 18 (15) Kurzaufenthalter (Ausweis L) und 21 (32) vorläufig Aufgenommene, respektive Asylanten. Der Ausländeranteil betrug 40,3 Prozent (40,1 Prozent). 1667 (1699) Einwohner gehören der römisch-katholischen Konfession an, 904 (936) sind reformiert, 32 (34) christkatholisch, 1007 (958) sind Muslime, 341 (323) gaben eine andere Glaubensrichtung an, und 726 (713) bezeichneten sich als konfessionslos.

In Kürze

• Der Gemeinderat begrüsste Maja Fürsinger zu ihrer ersten Sitzung als ordentliches Ratsmitglied. Er nahm diese Mutation zum Anlass, die Ressortzuteilung zu hinterfragen. Da seitens der übrigen Ratsmitglieder keine Änderungswünsche geäussert wurden, wird Maja Fürsinger das Ressort von ihrem Vorgänger weiterführen und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein.

• Die Swisscom gelangte mit dem Begehren an den Gemeinderat, die zur Grundversorgung gehörende öffentliche Sprechzelle bei der Bushaltestelle «Zentrum» aufheben zu dürfen. Der Rat sprach sich einhellig dagegen aus und will eine Aufhebung erst im Rahmen des geplanten Ersatzes des Bushäuschens ins Auge fassen.

• Der Rat sprach sich zu Handen des Amtes für Umwelt einhellig für die Verlängerung der Abbaubewilligung der dritten Etappe bei der Kiesgrube «Hard» seitens der Bürgergemeinde Dulliken aus.

• Der Kanton benötigt Landwirtschaftsland, um betroffenen Landwirten Realersatz im Zusammenhang mit den geplanten Hochwasserschutzmassnahmen «Aare» anbieten zu können. Aus diesem Grund unterbreitete das Amt für Verkehr und Tiefbau dem Gemeinderat ein Kaufangebot für eine 60 Aren grosse Parzelle in der Ey. Da auch die Gemeinde in eine solche Lage kommen kann, beschloss der Rat, von diesem Angebot nicht Gebrauch zu machen.

• Auch dieses Jahr gewährt Dulliken den Oltner Schützen für die Durchführung des Jungschützenkurses Gastrecht im Schützenhaus an der Wartburgstrasse.

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