Märet
Im historischen Kostüm über den Märet wandeln

Die ganze Stadt Solothurn stand gestern Morgen im Zeichen des Jubiläums der Regio Energie AG. Grund auch für die IG-Märet Solothurn, sich den Besuchern in historischen Kostümen zu zeigen.

Fränzi Rütti-Saner
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 Nicht nur die Marktstand-Betreiber verkauften ihre Waren «behütet» – auch viele Besucherinnen und Besucher kamen kostümiert. Bilder: Hansjörg Sahli
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Märet wie zu Gotthelfs Zeiten in Solothurn

Nicht nur die Marktstand-Betreiber verkauften ihre Waren «behütet» – auch viele Besucherinnen und Besucher kamen kostümiert. Bilder: Hansjörg Sahli

Hansjörg Sahli

Ob der Hitze in den vergangenen Tagen grauste es wohl dem einen oder anderen Marktstand-Betreiber auf den kommenden Samstags-Märet in Solothurn. Denn es war ein Markt in historischen Kostümen ausgerufen, und man weiss ja, dass unsere Altvorderen von atmungsaktiver Kleidung noch keine Ahnung hatten.

Dass der Wettergott es dann rechtzeitig einiges kühler werden liess und man um Barchet-Hemd und Strickstrumpf sogar richtig froh war, konnte man nicht ahnen, und es war ein Segen für die richtige Markt-Laune. Die Besucher kamen jedenfalls in Scharen nach Solothurn, viele auch entsprechend kostümiert. An diesem besonderen Märet gab es also nicht nur etwas zu kaufen, sondern auch noch vieles zu sehen. Schmucke Trachten, Rüschen, Kopftücher, Hüte – aber auch traditionelle Käseherstellung oder den Handörgeli-Mann.

Ein Märet eben, wie man ihn vom Anne-Bäbi-Jowäger-Film her kennt. Erstaunlich doch, wie rasch sich der moderne Mensch in dieser Kleidung wohlfühlt. Fast ein wenig neidisch konnte man beim Gedanken werden, nicht mal eine Solothurner Werktagstracht zu besitzen. Dieser Märet wäre auf jeden Fall die richtige Gelegenheit gewesen, sie zu tragen.

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