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Hausbrand in Lohn-Ammannsegg: Selbstentzündung von Leinöl hatte Feuer verursacht

Die Ursache des Brandes in einem Wohnhaus und Gewerbebetrieb in Lohn-Ammannsegg vom 21. September ist geklärt. Das Feuer wurde durch unsachgemässes Entsorgen eines mit Leinöl kontaminierten Gegenstandes ausgelöst. Dies haben Abklärungen durch Spezialisten der Polizei Kanton Solothurn ergeben.

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Polizei und Brandermittlung an der Unglücksstelle in Lohn-Ammannsegg.

Polizei und Brandermittlung an der Unglücksstelle in Lohn-Ammannsegg.

Kantonspolizei Solothurn

Am 21. September kam es in einem Wohnhaus und Gewerbebetrieb in Lohn-Ammannsegg zu einem Brand. Ermittlungen zur Brandursache haben inzwischen ergeben, dass der Brand auf eine unsachgemässe Entsorgung eines Gegenstandes zurückzuführen ist, der mit Leinöl kontaminiert war. Das berichtet die Kantonspolizei Solothurn am Montag in einer Medienmitteilung. Demnach konnte sich das Leinöl selbst entzünden und weiteres Material in Brand setzen.

Die Polizei rät zur Vorsicht im Umgang mit Leinöl

Weiter weist die Kantonspolizei auf die Risiken im Umgang mit Leinöl hin:

Leinöl ist ein beliebtes natürliches Material für die Holzbehandlung. Es reagiert allerdings mit Sauerstoff. Bei dieser Selbstoxidation entsteht Wärme, die einen Brand auslösen kann. Daher dürfen mit Leinöl getränkte Gegenstände, bspw. Lappen und Pinsel, nicht unsachgemäss gelagert oder entsorgt werden.

Die Polizei empfiehlt, diese Gegenstände vor der Entsorgung mit Wasser zu reinigen oder vollständig auf einem nicht brennbaren Untergrund trocknen zu lassen. Wer noch weiter damit arbeiten will, sollte Lappen und Pinsel in einem nicht brennbaren, luftdichten Behälter aufbewahren, etwa in einem Glas mit Schraubdeckel. (kps)

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