Recycling
Hägendorf gewinnt Preis fürs Sammeln von Abfall

Die Gemeinde Hägendorf, die Kehrichtverwertung Zürcher Oberland und der Basler Gemeindeverband «Abfall ohne Worte» sind am Freitag mit dem «Green Can Award» 2011 für gute Ideen zur Abfallbewirtschaftung ausgezeichnet worden.

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Berg von Aluminium-Dosen und Büchsen

Berg von Aluminium-Dosen und Büchsen

Keystone

Hägendorf bekommt die «grüne Dose» (Green Can) für eine Aktion zur Littering-Bekämpfung. In der 4600-Seelen-Gemeinde setzt sich eine Arbeitsguppe mit verschiedenen Veranstaltungen dafür ein, gegen Abfall im öffentlichen Raum vorzugehen.

Die Bevölkerung wurde informiert. Ausserdem führte die Gemeinde im April 2010 eine gemeinsame Aufräumaktion durch. 90 Hägendorfer sammelten allen herumliegenden Unrat.

Im Mai 2011 organisiert die Gemeinde eine weitere Aufräum-Aktion.

Abfall als Unterrichtsfach

Der Kehrichtverwertungsverband Zürcher Oberland (KEZO) wiederum wird dafür ausgezeichnet, dass er vor 25 Jahren den Abfallunterricht in Schulen ins Leben gerufen hat. Das ehrheizige Projekt wird mittlerweile von der Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch in 11 Kantonen und von 70 Lehrpersonen angeboten.

Kernthema des Unterrichts ist es, wie Abfall vermindert, verwertet und entsorgt werden kann.

Im Zürcher Oberland steht der Abfallunterricht noch heute unter der Leitung der KEZO.

Abfallscheibe als Wegweiser

Zum Verband «Abfall ohne Worte» haben sich die Gemeinden Basler Arlesheim, Binningen, Münchenstein, Pratteln, Reinach und Therwil mit dem Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt zusammengefunden.

Sie haben mit Hilfe eines Wettbewerbs nach einem Abfallwegweiser gesucht, der ohne Worte funktioniert. Gewonnen hat dabei eine «Abfalldrehscheibe» in Form einer Parkscheibe. Diese Idee wird nun perfektioniert.

Der nicht dotierte Preis wird seit dem Jahr 2000 von der Igora- Genossenschaft für Aluminium Recycling vergeben. Bisher sind 33 Kommunen ausgezeichnet worden. (sda/ldu)

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