Schwengimatt
Grosses Interesse an Windenergie auf der Schwengimatt

Die erneuerbaren Energien stehen momentan im Brennpunkt der heftigen Diskussion um die Energiezukunft der Schweiz. Darum folgten rund 50 Interessierte der Einladung von AVES Solothurn auf Schwengimatt oberhalb von Laupersdorf.

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Schon seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wird auf der Schwengimatt Wind zur Energiegewinnung genutzt. zvg Schon seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wird auf der Schwengimatt Wind zur Energiegewinnung genutzt. zvg

Schon seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wird auf der Schwengimatt Wind zur Energiegewinnung genutzt. zvg Schon seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wird auf der Schwengimatt Wind zur Energiegewinnung genutzt. zvg

Solothurner Zeitung

Jürg Lehmann, Landwirt und Eigentümer der Windanlage, klärte die Besucher über die bewegte Geschichte der Windenergie auf der Schwengimatt auf. Sein Grossvater elektrifizierte den abgelegenen Bauernhof nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem Windrad.

Lehmann erfüllte sich dann mit der 2005 neu erstellten Leichtwindanlage einen Bubentraum. Der Entwickler der Anlage, Ueli Spalinger von Aventa, führte darauf in die technischen Details des 30 Meter hohen Windkraftwerks ein. Mit einer Nennleistung von 6,5 Kilowatt produziert es während der rund 2000 Stunden jährlich, in denen der Wind mit 2 bis 14 Meter pro Sekunde bläst, rund 12000 Kilowattstunden. Dies entspricht etwa dem Verbrauch von zwei bis drei Haushalten.

Markus Schmid vom Amt für Raumplanung ging in seinem Referat auf die Kriterien ein, die in die Richtplananpassung zur Windenergie eingeflossen sind. Die Interessenabwägung zwischen Lärmemissionen, Natur- und Landschaftsschutz und dem Anliegen, die erneuerbare Energiequelle Wind zu nutzen, sei delikat und werde in der Zukunft noch für mehr angeregte Diskussionen sorgen. (mgt)