Sportpreise 2011
Grosse Ehre für junge Sporttalente

Der Regierungsrat hat 13 Preise im Gesamtwert von 86 000 Franken gesprochen. Die Regierung will damit herausragende sportliche Erfolge würdigen.

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Die eineiigen Zwillinge Simone und Pascale Zwicky aus Feldbrunnen fühlen sich im Wasser pudelwohl. az

Die eineiigen Zwillinge Simone und Pascale Zwicky aus Feldbrunnen fühlen sich im Wasser pudelwohl. az

Solothurner Zeitung

In den Genuss der kantonalen Sportpreise kommen in diesem Jahr 12 Athleten bzw. Sportfunktionäre sowie zwei Sportmannschaften. Mit 7000 Franken am höchsten dotiert ist der Sportförderpreis, der für die Unterstützung vielversprechender Talente vorgesehen ist.

Mit einem Sportpreis von je 6000 Franken würdigt die Regierung herausragende sportliche Erfolge, während mit dem Verdienstpreis von je 3000 Franken Funktionäre und Sportförderer geehrt werden.

Als Preisträger kommen Personen infrage, die entweder im Kanton Solothurn ansässig sind oder für einen Solothurner Verband oder Verein starten oder für einen solchen tätig sind. Die Gelder werden dem Sportfonds entnommen. Die öffentliche und feierliche Preisübergabe wird am 23. Mai in der Mehrzweckhalle in Subingen stattfinden.

Hoffnungsvolle Talente

Sportförderpreise erhalten sechs junge Sportlerinnen und Sportler: Chantal Fimian (1993, Kriegstetten), und zwar für ihre «ausgezeichneten Leistungen» als Fussballspielerin, wie es im Regierungsratsbeschluss heisst.

Die Fussballerin hat eine Leaderstellung beim Grasshopper Club Zürich und verschiedenen U-Nationalteams. Raphael Koch (1990, Biberist), der ebenfalls «für seine ausgezeichneten Leistungen» als Fussballspieler geehrt wird. Regelmässige Einsätze beim FC Zürich in der Super League und in der U20-Nationalmannschaft zählen zu den bisherigen Höhepunkten seiner Karriere.

Simone Scherer (1994, Olten), für «ihre hervorragenden Leistungen» im Trampolinspringen. Höhepunkt ihrer bisherigen erfolgreichen Karriere ist der zweite Platz an den Synchron-Junioren-Europameisterschaften und die Teilnahme an der Jugendolympiade.

Sarah Walter (1994, Selzach) für ihre Leistungen in der Leichtathletik. Sie gilt als eines der grössten Talente in der Schweizer Leichtathletikszene. Die U18-Schweizer-Meisterin liegt mit einer übersprungenen Höhe von 1.80 Metern im Hochsprung in der europäischen Bestenliste ihres Jahrganges auf Rang 5.

Simone und Pascale Zwicky (1992, Feldbrunnen) erhalten gemeinsam 10000 Franken. Die eineiigen Zwillinge sind in den letzten Jahren durch akribisches Training und viel Disziplin an der Spitze der Schweizer Synchronschwimmerinnen angelangt.

Grosse Erfolge

Zwei weitere Sportler und zwei Mannschaften werden mit dem Sportpreis geehrt: Marilena Rubini-Volante (1981, Schönenwerd) «als äusserst erfolgreiche Karateka». Sie ist seit über zehn Jahren Mitglied des SKF-Nationalteams. 2006 erreichte sie an der Weltmeisterschaft in Finnland den Halbfinal und wurde hervorragende Fünfte.

Severin Widmer (1988, Obergösgen) für das Erreichen der Speed-Inline-Skating-Weltelite. Nebst mehreren Topklassierungen war sein Saisonhöhepunkt der Sieg des grössten und prestigeträchtigsten Rennens der Welt, des Berlin Marathon.

Der Hockey Club Olten Damen 1 erhält gemeinsam 12000 Franken. Von 2004 bis 2010 erreichte die Mannschaft immer mindestens den Vize-Schweizer-Meister-Titel in der Halle und auf dem Feld. Der SV Wiler-Ersigen erhält ebenfalls 12000 Franken.

Mit sechs Schweizer-Meister-Titeln, einem Europacup-Sieg und einem Schweizercup-Sieg ist er einer der erfolgreichsten Unihockey-Clubs der Schweiz. Rund ein Drittel der Mitglieder der Aktiv- und Juniorenmannschaften sind Solothurner.

Im Einsatz für den Breitensport

Sportverdienstpreise bekommen folgende vier Personen: Fritz Ryser (1952, Subingen) für sein «ausserordentliches, ehrenamtliches und zuvorkommendes Schaffen im Schiesssport».

Bruno Spätig (1955, Herbetswil) leistete als Verbandsfunktionär, Trainer oder Vereinsgründer einen wichtigen Beitrag für die breitensportliche Entwicklung in den Bezirken Thal und Gäu.

Jack Wyss (1961, Büsserach) für sein langjähriges und herausragendes Wirken für den Fussballsport im Thierstein und weit darüber hinaus. Hans-Rudolf Zumstein (1958, Selzach) für seine Arbeit als Funktionär im Schwingsport zur Verfügung. Er präsidierte unter anderem während fünf Jahren den Solothurner Schwingerverband. (sks)

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