Solothurn
Grossbrand in Solothurn: Es war ein technischer Defekt

Für den Brand in der Solothurner Altstadt ist vermutlich ein Defekt in einer elektrischen Installation verantwortlich. Eine Brandstiftung schliesst die Polizei aus.

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 Der Solothurner Altstadtbrand – am Tag danach.
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 Erst von der Feuerwehrkanzel aus zeigt sich das ganze Ausmass der Feuersbrunst.
 Von der Liegenschaft Hauptgasse 54 griff das Feuer auf insgesamt fünf Häuser über.
 Die Liegenschaften 54/58 müssen nach diesem Vorfall komplett saniert werden.
 Die Schadensumme ist zurzeit noch nicht abschätzbar. Mit «mehreren 100 000 Franken» dürfte die Einschätzung der Kapo allerdings ziemlich zu tief liegen.
 Die Feuerwehrmänner mussten sich vor fallenden Ziegeln und anderem Schutt in Acht nehmen.
 Die nun obdachlosen Bewohner der betroffenen Wohnungen werden zwischenzeitlich im St. Annahof an der Barfüssergasse untergebracht.
 Die Brandursache ist bis zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.
 Die Trümmer vor der am stärksten betroffenen Liegenschaft Hauptgasse 54.
 Nachdem der Wasseranschluss in der Goldgasse durch Trümmer beschädigt wurde, mussten die Feuerwehrleute nordseitig eine Ersatzquelle für Löschwasser finden.

Der Solothurner Altstadtbrand – am Tag danach.

Daniel Wagmann

Im Zusammenhang mit dem Grossbrand in der Altstadt von Solothurn vom 29. März 2011 haben Spezialisten in der Zwischenzeit umfangreiche Abklärungen zur Brandursache getätigt, wie die Polizei kanton Solothurn in einer Mitteilung schreibt.

Die Brandherdzone konnte demnach im Dachstock der Liegenschaft Hauptgasse 54 lokalisiert werden. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Bereich der elektrischen Installationen im Vordergrund.

Es sollen aber Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich weitere Abklärungen und Untersuchungen vorgenommen werden. Eine Dritteinwirkung kann die Polizei nach derzeitigem Ermittlungsstand ausschliessen. Das Feuer verursachte einen Gesamtschaden von mehreren Millionen Franken. (bau)

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