Insbesondere auf der Facebook-Seite «Du bisch vo Gränche wenn ...» war man sich grösstenteils einig, dass die Gemeinderatskommission GRK mit ihrem Entscheid, die mia habe im Velodrome stattzufinden, die Problematik verkannt habe. «... Schade, dass Hobbypolitiker im Stand sind, privatwirtschaftliche Sachen mitzuentscheiden und so wichtige Anlässe für Grenchen einfach in den Sand setzen», heisst es beispielsweise in einem Kommentar. «Setzgringe» – zu Deutsch «Sturköpfe» – werden die Politiker in einem anderen Kommentar genannt, für die Flexibilität und Kompromissbereitschaft offenbar Fremdwörter seien.

Aber nicht nur die Politik bekommt ihr Fett weg: Man habe in Leserbriefen bereits Mitte Mai auf das Problem des fehlenden Feiertags hingewiesen, schreibt ein Grenchner. Und ein anderer sagt, er habe den Veranstalter persönlich darauf angesprochen und ihn davon zu überzeugen versucht, dass es den Feiertag unbedingt brauche, sonst könne man die «mia» vergessen. Die Tennishalle findet dieser Autor eine gute Alternative mit viel Potenzial. Aber niemand habe reagiert. Es wäre besser, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten, und früher sei alles viel besser gewesen, als die Zelte noch draussen standen und die «mia» ohne die Dramen «mia ja, mia nein» einfach regelmässig stattgefunden hätte, schreibt eine Grenchnerin. Die HESO schaffe es schliesslich auch, jedes Jahr auf die Beine gestellt zu werden.

Riesen selber verteidigt sich in derselben Facebook-Diskussion: Die Daten seien ihm vom Velodrome zugewiesen worden und schon im Jahr 2017 kommuniziert worden. Es sei für ihn klar, dass man nach einem Projekt erst einmal Fazit ziehe, bevor man entscheide und kommuniziere. Dazu gehöre auch die Suche nach Alternativen beziehungsweise . Lösungen. (om)

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