Am Montag, gegen 13.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung eines Überfalls auf die Filiale der Regiobank in der Kirchstrasse in Grenchen ein.

Der unbekannte Mann betrat gemäss derzeitigen Erkenntnissen die Filiale an der Kirchstrasse, bedrohte mit einer Faustfeuerwaffe die Angestellten und verlangte Geld. «Diese kamen der Aufforderung nach und übergaben dem Täter Bargeld im Wert von mehreren 1‘000 Franken», teilt die Kantonspolizei Solothurn mit.

Der Mann sei danach zu Fuss in Richtung Norden geflüchtet. Trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung, mit Unterstützung der Kantonspolizei Bern, gelang dem Unbekannten die Flucht. Verletzt wurde niemand.

Die Filiale wurde nach dem Überfall gleich geschlossen. Auf einem Papier an der Tür heisst es: «Die Geschäftsstelle Grenchen bleibt bis am Dienstag aufgrund eines besonderen Ereignisses geschlossen.»

Polizei bittet um Mithilfe

Der mutmassliche Täter wird wie folgt beschrieben: Er ist zirka 175-180 cm gross, etwa 30-jährig und schlank. Er trug zum Tatzeitpunkt dunkle Hosen, ein dunkles Sweatshirt mit einem weissen Bruststreifen und einer Kapuze, welche er beim Überfall über den Kopf gezogen hatte. Er trug eine Sonnenbrille sowie einen orangen Rucksack.

Personen, die verdächtige Beobachtungen rund um die Kirchstrasse gemacht haben oder Angaben zum Täter machen können, sind gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Grenchen in Verbindung zu setzen (Telefon 032 654 39 69).

Schon einmal überfallen

Es ist dieses Jahr bereits das zweite Mal, dass die Regiobank-Filiale an der Kirchstrasse überfallen wurde. Am Morgen des 4. Mai 2018 hatte ein Unbekannter mit einer vorgehaltenen Faustfeuerwaffe die Filiale überfallen und konnte mit Bargeld flüchten. Der Mann hatte beim Überfall die Kapuze über den Kopf gezogen.

Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, konnte die Polizei gestern noch nicht sagen. «Die Ermittlungen laufen derzeit», sagt Kapo-Mediensprecher Thomas Kummer auf Anfrage. Abgeklärt wird zudem, ob allenfalls Überwachungskameras brauchbare Fahndungsbilder liefern könnten. (ldu/kps)