Oberstufenzentrum Arch
Informationen aus erster Hand: Oberstufenklassen waren mit dem Förster im Rütiwald unterwegs

Wem gehört der Wald? Wer darf ihn nutzen und wie wirkt sich der Klimawandel aus? Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums Arch erhielten interessante Informationen aus erster Hand.

Heidi Bauder
Drucken
Teilen
Oberstufenklassen des Oberstufenzentrums Arch waren im Rüttiwald mit dem Förster unterwegs und pflanzten Bäume.

Oberstufenklassen des Oberstufenzentrums Arch waren im Rüttiwald mit dem Förster unterwegs und pflanzten Bäume.

Heidi Bauder

Während zwei Tagen führte der Forstbetrieb «unteres Bürenamt» zwei Waldtage für Schüler des Oberstufenzentrum Arch durch. Res Wyss, Forstwart und ausgebildet in Waldpädagogik versuchte den Jugendlichen im Rütiwald viele Informationen über den Wald als Erholungs- und Nutzungsgebiet zu liefern. Wem gehört eigentlich der Wald? Was verursacht der Klimawandel mit dem Wald?

Die Jugendlichen aus Arch, Leuzigen und Rüti zeigten sich sensibilisiert auf das Thema «Holz statt Plastik» und einige interessierten sich für Berufe im Wald. Forstwart Res Wyss, der «seinen» Wald seit mehr als 40 Dienstjahren kennt, lockerte die Ausführungen immer wieder mit lustigen Spielen über Baumarten oder Tierspuren auf.

Jugendliche pflanzten selber Bäume

Nach der Mittagsverpflegung, welche von der Burgergemeinde Rüti offeriert wurde, legten die Schülerinnen und Schüler selber Hand an. Auf einer abgeholzten Fläche pflanzten sie zahlreiche Ahorn-Jungbäume. «Der Bergahorn ist nach der Buche der zweitwichtigste Laubbaum im Schweizer Wald. Der Ahorn bevorzugt milde Temperaturen und wirkt wegen dem schnellen Laubabbau bodenverbessernd und zeichnet sich durch helles, hartes und zähes Holz aus.», erklärte Wyss den interessierten Helferinnen und Helfer.

Anschliessend befestigte die Helferschar Schutzmaterial, welches die Jungbäume gegen Tiere schützt. Bis heute verwendete der Forstbetrieb Schutzhüllen aus Kunststoff, welche irgendwann auch wieder entsorgt werden mussten.

«Heute setzen wir zum ersten Mal innovative Holzprodukte ein, die für einen nachhaltigen Schutz der jungen Bäume sorgen und zudem ästhetischer wirken.»
Der neue Schutz für junge Bäume aus Holz statt wie bisher aus Kunststoff.

Der neue Schutz für junge Bäume aus Holz statt wie bisher aus Kunststoff.

Heidi Bauder

Nach dem arbeitsintensiven Nachmittag radelten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den begleitenden Lehrpersonen wieder zurück nach Arch.
Waldtagprojekte sind seit Jahren fester Bestandteil der Schulen und des Forstbetriebes «Unteres Bürenamt».

Aktuelle Nachrichten