Bürgergemeinde

Neue Pächter für Berghöfe Stierenberg und Oberberg sind bekannt

Feldschlösschen Sechsspänner fuhr zu Ehren des Pächter-Ehepaar Kuhn auf den Stierenberg.

Feldschlösschen Sechsspänner fuhr zu Ehren des Pächter-Ehepaar Kuhn auf den Stierenberg.

Die neuen Pächter für den Stierenberg und den Oberberg in Grenchen sind bekannt. Ab dem 1. April werden sie auf dem Stierenberg und ab Mai auf dem Oberberg tätig sein.

Bürgerpräsident Franz Schilt gab die Namen an der Bürgergemeindeversammlung bekannt. Auf dem Stierenberg werden ab 1. April Christian Peter und Melanie Stäger aus Schüpfen (BE) tätig sein. Sie wird sich um die Gastronomie kümmern, während er (ein Novum) Schafzucht betreibt. Am ersten Mai wird die Grossfamilie Toni und Anita Kaufmann ihre Tätigkeit auf dem Oberberg aufnehmen. Sie stammt aus dem luzernischen Winikon, wo sie bereits erfolgreich einen Erlebnis-Bauernhof betreibt.

Die Bürgergemeindeversammlung hat das Budget 2019, welches in der «Laufenden Rechnung» ein Defizit von knapp 84 000 Franken vorsieht, einstimmig gutgeheissen. Ein Aufwandüberschuss in der Verwaltungsrechnung von 57 500 Franken, ein Defizit von 26 300 Franken in der Forstrechnung sind weitere Kennzahlen. Nach ordentlichen Abschreibungen in der Höhe von 312 000 Franken resultiert ein Cashflow von etwas mehr als 228 000 Franken. Es sind Nettoinvestitionen von 770 000 Franken vorgesehen. Das Eigenkapital beläuft sich auf knapp 9, 3 Millionen Franken.

Auf das Ergebnis in der Verwaltungsrechnung schlägt insbesondere der deutlich tiefer prognostizierte Ertrag (über 70 000 Franken) aus dem Steinbruch Firsi. Daneben prägten laut Verwalter Renato Müller Mindereinnahmen bei den Einbürgerungsgebühren, noch wesentliche Abschreibungen auf den getätigten Investitionen der Vorjahre und neue Abschreibungen im Zusammenhang mit den im kommenden Jahr geplanten Investitionen sowie Engagements der Bürgergemeinde im Bereich der Holzenergie das Budgetergebnis in der Verwaltungsrechnung. «Dazu kommen Investitionen und bauliche Unterhaltsleistungen auf dem Stierenberg und dem Oberberg im Zusammenhang mit den bevorstehenden Pächterwechseln», fügte er bei. Der grösste Brocken in der Investitionsrechnung entfällt auf den Posten Wasserentsorgung/Abwasserentsorgung Berghöfe, der trotz Beiträgen vom Kanton immer noch 400’000 Franken ausmacht.

Die Holzpreise liegen noch immer im Keller, dazu machen Klimaereignisse wie Stürme und anhaltende Trockenheit das Bewirtschaften auch nicht einfacher. Wie Revierförster Patrik Mosimann ausführte, machten sich aber die fortwährenden Bemühungen im Bereich der Holzenergie positiv bemerkbar. Nachdem seit diesem Jahr das Parktheater und das Schulhaus IV an das Nahwärmenetz angeschlossen sind, wird damit gerechnet, dass ab 2019 auch Holzschnitzel in das neue Heizungsprojekt der ARA geliefert werden können.

32 Personen eingebürgert

Einstimmig hat die Versammlung 18 Einbürgerungsgesuche (32 Personen) gutgeheissen. Die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger stammen ursprünglich aus dem Iran, Irak, Italien, Spanien, Sri Lanka, Marokko, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Somalia und Kosovo.

Schliesslich konnte Franz Schilt noch auf zwei Dienstjubiläen hinweisen. Er verdankte den Einsatz von Sachbearbeiterin Jacqueline Gissler in den letzten zehn Jahren. Revierförster Patrik Mosimann seinerseits ist bereits seit einem Vierteljahrhundert für die Bürgergemeinde tätig.

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