Nachwuchs
Was zu tun ist, wenn Sägemehl in die Augen kommt: «Schnupper-Schwinger» toben im neuen Schwingkeller in Lengnau

Im neuen Schwingkeller der Mehrzweckhalle Lengnau wird der Nachwuchs spielerisch instruiert.

Margrit Renfer
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Ernsthaft, aber spielerisch: die «Schnupper-Schwinger» in Aktion.

Ernsthaft, aber spielerisch: die «Schnupper-Schwinger» in Aktion.

Margrit Renfer

Im neuen Schwingkeller in der Turnhallen Dorf riechen und erfahren Kinder und Jugendliche richtiges Sägemehl. «Ja nicht die Augen reiben, sondern sanft gegen die Nase streichen», sagt Trainer Serge Wälti, wenn das Sägemehl ins Auge gerate. Tüechli sind auf alle Fälle bereit.

Der Schwingkklub unteres Seeland lud im neuen Schwingkeller in Lengnau zum Schnuppertrainig. Gerade nach einem grossen Schwingfest ist das Interesse bei Jugendlichen für ein Schnuppertraining da. «Unser Sohn der auch Fussball spielt, wollte das Schwingen unbedingt ausprobieren» erzählt ein begleitender Vater. Und Schwingen wäre ja nicht überall möglich.

So üben die Jugendlichen den Handgriff am Gurt und dem Gegner die Hand richtig geben, bevor der Wettkampf startet. Das Training ist intensiv. «Haltet den Griff weiter, es ist noch nicht fertig» ruft der Trainer.

Nur richtiges Ziehen gebe starke Hände. Ernsthaftig und spielerisch erfahren die Jungen Schwingen. Dazu gibt es genügend Raum, im Sägemehl herumzutollen und eben aufzupassen, dass das Sägemehl nicht ins Auge geht.

Jeweils am Donnerstag findet das Schwingtraining für die Jungschwinger ab 16.15 Uhr im Schwingkeller in Lengnau statt.

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