«Lebendiges Grenchen»

Mobile Platanen sollen den Marktplatz beschatten und begrünen

Die Platanen wurden beim Brunnen in der Mitte des Marktplatzes platziert.

Die Platanen wurden beim Brunnen in der Mitte des Marktplatzes platziert.

Auf dem Marktplatz wachsen neue Bäume. Vier Platanen in mobilen Pflanzgefässen wurden vom Werkhof im Bereich des Brunnens platziert. Wenn sie sich bewähren, werden Weitere dazukommen.

Im Rahmen des Wettbewerbs dieser Zeitung für Ideen zur Attraktivierung des Marktplatzes wurde immer wieder der fehlende Schatten genannt. Die Stadt hat danach im Sommer 2017 die Kampagne «Lebendiges Grenchen» lanciert, um das Zentrum zu beleben. In der Zwischenzeit laden farbige Stühle, der offene Bücherschrank, die erneuerten Bodenspiele unter dem Stadtdach und ein Sandkasten unter dem «Blätterdach» zum Verweilen auf dem Marktplatz.

Ein weiteres Element kam jetzt dazu. Vier mobile Holztröge, die mit winterharten, dachförmigen Platanen bepflanzt sind, sollen «die Jahreszeiten mitten auf dem Marktplatz bringen», wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt.

Bei Veranstaltungen werden Tröge verschoben

Die Tröge werden bei Bedarf vom Werkhof mit dem Gabelstapler verschoben, um die Nutzung des Marktplatzes nicht einzuschränken. Ziel ist, dass das nicht allzu oft nötig ist. «Der Standort wurde so gewählt, dass die Bäume für die regelmässigen Märkte nicht verschoben werden müssen», präzisiert Stadtbaumeister Aquil Briggen.

Für diese Platanenart habe man sich entschieden, da diese bei minimalem Gewicht den maximalen Schatten erzeugen. Je nach Veranstaltung könnten die Bäume eingebunden oder verschoben werden. Die Hochbeete wurden vom lokalen Anbieter SOL AG bezogen, für Pflege und Bewässerung ist die Stadtgärtnerei zuständig.

Laut Briggen werden die Bäume mit dem Alter zwar etwas grösser und das Blattwerk dichter. «Es wird aber nie ein grosser Baum werden», betont er. Damit es in den Trögen nicht zu eng wird, müsse etwa alle fünf Jahre ein Wurzelschnitt erfolgen.

Für die vier Bäume hat die GRK einen Kredit von 16'000 Fr. gesprochen, welcher gemäss Briggen auch ausgeschöpft wurde. Wenn sich die Platanen bewähren, sollen weitere hinzukommen.

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