Büren a. A.

Künstler Peter Travaglini erhält einen Platz mit seinen Skulpturen

Von links:  Olivio Travaglini, Nachkomme; Peter Zumbach, Gemeinderat; Hansueli Habegger, Stedtli-Leist,  Trudi Lädrach, Galeristin; Samuel Schmid, alt Bundesrat; Rolf Wälti, Gemeindepräsident.

Eröffnung des Travaglini-Platzes in Büren a. A.

Von links: Olivio Travaglini, Nachkomme; Peter Zumbach, Gemeinderat; Hansueli Habegger, Stedtli-Leist, Trudi Lädrach, Galeristin; Samuel Schmid, alt Bundesrat; Rolf Wälti, Gemeindepräsident.

Zu Ehren des Bürener Künstlers Peter (Piero) Travaglini (1927 – 2015) wurde der Travaglini-Platz mit zwei von seinen Granit-Skulpturen beim Bahnhof in Büren an der Aare eingeweiht.

Bei herrlichem Frühherbstwetter fand sich eine grosse Schar von ca. 150 Interessierten beim Bahnhof Büren zur Einweihung des Travaglini-Platzes ein. In seiner Grussbotschaft gab Rolf Wälti, Gemeindepräsident von Büren an der Aare, den Anwesenden einen kurzen Einblick in die Entstehung des Travaglini-Platzes.

Wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt, teilten anfangs Jahr drei Nachkommen von Peter Travaglini der Einwohnergemeinde mit, dass sie dieser eine Granit-Skulptur, der „Rufer“, aus dem Nachlass des Künstlers überlassen möchten. Der Stedtli-Leist hat zu seinem 30 Jahrjubiläum die „sitzende Frau“ erworben und suchte dafür einen Standort. So entstand die Idee gemeinsam einen Travaglini-Platz zu gestalten. Eine kleine Kommission bestehend aus Olivio Travaglini (Nachkommen), Trudi Lädrach (Galeristin), Peter Zumbach (Gemeinderat), Rolf Wälti (Gemeindepräsident) und Hansueli Habegger (Stedtli-Leist) stiess bei der Suche nach einem geeigneten Platz auf den kleinen Park nördlich des Bahnhofes. Dieser wurde  als geeignet befunden und man entschied sich, diesen entsprechend zu nutzen. Daraus wurde der Travaglini-Platz.

Alt Bundesrat Samuel Schmid gewährte den Zuhörern einen kurzen Überblick über das Lebenswerk, das künstlerische Schaffen und Wirken von Peter Travaglini. Bereits mit 23 Jahren entschied sich Peter Travaglini 1950 sein künstlerisches Wirken von Büren aus zu gestalten. Etwas oberhalb über der Aare, mit Blick auf den Jura, die Holzbrücke und das Stedtli entstanden unzählige Werke auf Leinwand, in Holz, Beton, Glas, Metall und Granit. Sie zieren und verschönern Wohnzimmer, Schulhäuser, Verwaltungsräume, Empfangshallen, Kirchen, Parkanlagen und Plätze. Sie inspirieren Betrachter in mancherlei Hinsicht.
Die Granit-Skulpturen werden immer an den Künstler und sein Wirken erinnern. (mgt)

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