Zusammenarbeit

Gottesdienste in Grenchen und Bettlach als Zwischenetappe auf dem Weg zum Pastoralraum

Festlich: Gudula Metzel (l.), Edith Rey und Wieslaw Reglinski. Bild: pbg

Festlich: Gudula Metzel (l.), Edith Rey und Wieslaw Reglinski. Bild: pbg

Dieses Wochenende wurden Begrüssungsgottesdienste in Grenchen und Bettlach für Gudula Metzel und Wieslaw Reglinski durchgeführt.

Die zwei römisch-katholischen Pfarreien St. Eusebius Grenchen und St. Klemenz Bettlach rücken näher zusammen: Mit zwei Begrüssungsgottesdiensten in den beiden Pfarrkirchen am Samstag und am Sonntag wurden am Wochenende Gudula Metzel und Wieslaw Reglinksi offiziell willkommen geheissen. Gudula Metzel als Gemeindeleiterin ad interim und Wieslaw Reglinksi als mitarbeitender Priester mit Pfarrverantwortung werden künftig die beiden Pfarreien gemeinsam leiten.

Im Sommer 2018 wurde das Ehepaar Susi und Franz Günter nach Jahrzehnten segensreichem Wirken in der römisch-katholischen Pfarrei Bettlach pensioniert. Nur wenig später, im Frühling 2019, kam es auch in Grenchen zu einer Zäsur: Nach langjähriger Tätigkeit wechselte Pfarrer Mario Tosin zurück zu seinem Herkunftsort Basel. Für die beiden Pfarrgemeinden bedeutete dies keine einfache Situation. Bis diesen Sommer hielten in Bettlach Renata Sury, Franziska Leimer und Cäsar Bischof die Fäden in der Hand, während es in Grenchen Gudula Metzel war. Seit 1. Juli wirkt Priester Wieslaw Reglinski in der ausserordentlichen Gemeindeleitung mit, wie Felix Gmür, Bischof von Basel, die nun begrüsste Co-Leitung bezeichnet.

Arbeiten benötigen etwa ein Jahr

In ihrem Predigtwort bezog sich Edith Rey Kühntopf, Regionalverantwortliche der Bischofsregion St. Verena, auf das Gleichnis des Weinbergs im Matthäus-Evangelium, in dem die letzten Arbeiter den gleichen Lohn erhielten, wie jene, die seit Tagesbeginn arbeiteten. «Es bleibt heute unsere Aufgabe, den Zugang zum Weinberg Gottes den Menschen um uns zu ermöglichen, jenen, die schon von Anfang an parat sind, aber auch jenen, die erst um 9, um 12 Uhr oder später bereit sind», hielt Rey dazu fest. Das Bild des Weinbergs könne Wieslaw Reglinski und Gudula Metzel begleiten, um die Pfarreien als Orte des Lebens zu gestalten, wo Menschen die Barmherzigkeit Gottes erfahren und aufatmen können, und um die Nähe Gottes zu erspüren.

Schon in ihrer Begrüssung wies Edith Rey darauf hin, dass in den letzten zwei Jahren viele Gespräche stattgefunden hätten über die verstärkte Zusammenarbeit der beiden Pfarreien Grenchen und Bettlach. Dabei seien auch besonders die beiden Kirchgemeindepräsidenten Alfred Kilchenmann (Grenchen) und Theo Sury (Bettlach) mit ihren Gremien involviert gewesen.

Gemäss Rey seien die Gottesdienste in den beiden Gemeinden erst eine Zwischenetappe auf  dem Weg zu einem Pastoralraum. Das Projekt dazu wurde am 1. September gestartet. Es bestehe die Hoffnung, dass die Arbeiten bis in einem Jahr abgeschlossen seien. Dann solle der Pastoralraum durch Bischof Felix Gmür errichtet, Gudula Metzel als Pastoralraumleiterin und Wieslaw Reglinski als Leitender Priester definitiv eingesetzt werden.

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