«Wir standen in der Vergangenheit immer in Kontakt», betont Stadtpräsident François Scheidegger. Auch den aktuellen Schritt zur Auflösung der Firma habe man eng begleitet. «Für uns war immer wichtig, dass der Name ‹Uhrencup› mit Grenchen verbunden bleibt, und das wurde uns auch für die Zukunft zugesichert.» Dies bestätigt auch Sascha Ruefer auf Anfrage: «Der Begriff Uhrencup ist mit der Uhrenregion Grenchen verbunden, und das soll so bleiben.»

Ein mögliches Szenario wäre die Übernahme des Markennamens durch die Stadt Grenchen. «Dies wurde zwar diskutiert, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema», sagt Scheidegger. Dass die Stadt irgendwann den Uhrencup übernehme, bleibe als Option aber bestehen.

Ruefer und Co. machen nicht zuletzt den FC Grenchen dafür verantwortlich, dass es nicht gelungen sei, zusammen mit der Stadt ein neues Projekt zu lancieren. Konkret: die «Verantwortlichen für das aktuelle Desaster im Dunstkreis des Klubs». Das aktuell undurchsichtige Umfeld des Traditionsvereins mache die Chancen auf einen Erfolg eines neuen Projekts auf dem Platz Grenchen unmöglich. (om)