Die Polizei führe bereits heute zu Land und zu Wasser Kontrollen in der Witischutzzone durch, teilt die Staatskanzlei mit. Mit der neuen Vereinbarung, welche das zuständige Amt für Raumplanung und die Polizei unterzeichnet haben, werde diese bestehende Kontrolltätigkeit ausgebaut. Die Kontrollen sollen die bestehenden Nutzungseinschränkungen sicherstellen. Dies betrifft die Leinenpflicht für Hunde und die Fahrverbote für Motorfahrzeuge. Die Witischutzzone bezweckt die Erhaltung der offenen Ackerlandschaft mit Lebensräumen für spezielle Tiere und Pflanzen. Zusätzlich besteht ein Wasser- und Zugvogelreservat von nationaler Bedeutung. Rastende Zugvögel, aber auch Bodenbrüter wie die Feldlerche sowie Störche und Junghasen sind darauf angewiesen, dass Hunde an der Leine geführt werden.

Die Polizei übernimmt diese Aufsicht bereits per 1. Januar 2018, wie die Staatskanzlei gestern mitgeteilt hat. «Die Leistungen werden intern verrechnet.» Die Frage, ob dies teurer wird, günstiger kommt oder gleich viel kostet wie bisher, blieb gestern offen. Ebenso die Frage, ob die Polizei gleich dicht kontrollieren wird, wie Stüdeli, der seit dem Jahr 2000 fast täglich in der Witi unterwegs war und den Leinenzwang so strikt kontrollierte, dass er den Übernamen Witi-Sheriff erhielt. (sks/szr)