in den Startlöchern

Der grosse Marktplatz ist in Corona-Zeiten der Vorteil für den Grenchner Wochenmarkt

So wird das Einkaufen auf dem Märet allerdings nicht aussehen. (Archiv)

So wird das Einkaufen auf dem Märet allerdings nicht aussehen. (Archiv)

Am Freitag gehts wieder los mit dem Grenchner Wochenmarkt. Wegen der der nötigen Corona-Distanz werden die Marktstände regelmässig über Markt- und Zytplatz verteilt.

Bei aller Kritik die immer wieder am Marktplatz Grenchen zu hören ist: Jetzt ist Grenchen mit dem grossen leeren Platz im Stadtzentrum definitiv im Vorteil. Der Wochenmarkt kann auf der Fläche bis hinunter zum Zytplatz problemlos stattfinden. Am Donnerstag Mittag hat der Werkhof die Marktstände über das ganze Areal verteilt aufgebaut. Eine Karte, die auf der letzten Seite des Grenchner Stadtanzeigers publiziert wurde, zeigt, wer wo zu finden ist.

So wird am Freitag der Grenchner Wochenmarkt aufgebaut

So wird am Freitag der Grenchner Wochenmarkt aufgebaut

Die Zweite Phase der Corona-Lockerung (Detailhandel und Restaurants) ist bisher laut Angaben von Stadtpolizei-Kommandant Christian Ambühl gut verlaufen. «Die Geschäftseröffnungen in Grenchen sind soweit gut angelaufen. Es gab keine Hinweise oder Anrufe wegen Problemen vor Ort. Die Gewerbebetreibenden sind sehr daran interessiert, die Schutzkonzepte nach bestem Wissen umzusetzen. Bei Fragen konnte entsprechend Hilfeleistung geboten werden», schreibt Ambühl in einem Bericht zu Handen des Gemeinderates

Auf dem  Marktplatz wurde das Alkoholverbot wie angekündigt mit den möglichen Inbetriebnahmen der Restaurants wieder aufgehoben.

Die Polizei ist noch bis Ende Mai im Coronamodus. Anschliessend wird der "normale" Dienstbetreib wieder hochgefahren. "Restaurantbetriebe müssen zwischen 2400h und 0600h geschlossen sein - entgegen der normalen Bewilligung", ruft Ambühl in Erinnerung. Take away dürfen die Öffnungszeiten gemäss Bewilligung einhalten. Hier gilt aber ebenfalls, ab 2400h keine Gäste mehr welche an den Tischen konsumieren (Restaurantbetrieb).

Ertneuter Lockdown wäre schwierig

"Zur Zeit hat sich die Lage wirklich verbessert und die Lockerungen sind gut für die Bevölkerung", so der Polizeikommandant. Dennoch gelte  das Versammlungsverbot und die Distanzregel immer noch. was zum Teil schon ausgeblendet werde. "Es muss uns bewusst sein, dass es eine zweite Welle zu verhindern gilt bzw. diese nicht all zu gross ausfallen darf....Anderseits bin ich davon überzeugt und lege diesbezüglich meine Lagebeurteilung so fest, dass es auch ein sehr grosses Problem sein würde, diese Massnahme ein zweites Mal bei der Bevölkerung durchzusetzen", glaubt Ambühl

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