Grenchen
Der «Flohmi» der Stiftung Schmelzi wird immer grösser

Der erste Samstag im September gehört der Stiftung Schmelzi und ihrem traditionellen Flohmäret – kurz: Flohmi. 2010 war es ein Versuch, auf eine etwas andere Weise auf diese Institution in Grenchen hinzuweisen.

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«Ein richtiger Stöbermärit.»

«Ein richtiger Stöbermärit.»

Zur Verfügung gestellt

Der Versuch hat voll eingeschlagen. Was einst mit ein paar Ständen begonnen hatte, ist heute zum Marktplatz füllenden Event geworden. Auch dieses Jahr, am 2. September, zwischen 9 und 16 Uhr, sind es wieder über 100 Stände mit Trouvaillen aus früheren Zeiten. Sozialpädagogin Fabienne Düggeli, die im OK von Anfang an dabei war, nennt ihn einen «richtigen Stöbermärit». «Es ist gute Ware, Trouvaillen und Antiquitäten.» So soll es auch künftig bleiben.

20 historische Orgeln

Nicht jedes Jahr, aber immer wieder findet zeitgleich mit dem Flohmärit ein Drehorgeltreffen statt. Die mittlerweile auch schon zwölfte Austragung. «Das Drehorgeltreffen gab s schon vor uns», sagt Düggeli, «aber Drehorgel und Flohmarkt harmonieren natürlich perfekt.» Das wissen auch die passionierten Drehörgeler. Sie kommen dieses Jahr mit über 20 historischen Orgeln und spielen auf dem ganzen Platz verteilt. Um 15 Uhr, eine Stunde vor Märetschluss, kommt es dann zum gemeinsamen Schlusskonzert.

Der Markt wächst immer mehr. Zusätzliche Stände standen schon letztes Jahr an der Bettlachstrasse, Zytplatz und zum ersten Mal auf der Marktgasse. Diese Örtlichkeiten haben sich bewährt und werden auch dieses Jahr mit Ständen bestückt. «Wir wollen nicht einfach weiter wachsen, aber die Nachfrage wird jedes Jahr grösser.» Kinderkarussell, Zuckerwattestand, weitere Attraktionen und ein Glücksradspiel (vom Schmelzi eigenen Atelier gefertigt) machen den Besuch auf dem Marktplatz auch für Kinder attraktiv. Und nicht nur das. Fabienne Düggeli: «Wir vergeben jedes Jahr zahlreicher Kinderplätze. Die Kids können ihre eigenen Sachen anbieten und ihre Kässeli aufbessern.»

Es winkt die Nummer zehn

«Langsam aber sicher geht es Richtung zehnte Austragung», blickt Fabienne Düggeli bereits in die Zukunft. Sie und die weiteren OK-Mitglieder: Markus Schlup, Pascal Kohler, Evelyne Schärer, Guido Studer und neu Rita Cotter haben natürlich die Lust an dieser Erfolgsgeschichte nicht verloren. «Nach dem Flohmäret ist vor dem Flohmäret», bringt es Fabienne Düggeli auf den Punkt. Und der Termin ist selbstverständlich auch schon gesetzt – wie immer der erste September-Samstag: 1. September 2018. (swg)