Am Montag wurde die Belegschaft über die Entlassungen orientiert, wie Reinmann Informationen dieser Zeitung bestätigt. Hintergrund der 14 Entlassungen sei eine strategische Neuausrichtung der Firma, erklärt der im August 2017 neu eingesetzte CEO, der zuvor für Ypsomed gearbeitet hatte. Ein weitergehender Stellenabbau sei nicht vorgesehen.

Demnach werde man in den nächsten drei Jahren die Firma, welche orthopädische Implantate entwickelt und herstellt, noch stärker auf Produktentwicklung und Dienstleistungen nach dem Verkauf ausrichten. «Bei dieser Neuausrichtung und auch aufgrund der Digitalisierung entfallen gewisse Stellen, andere kommen hingegen hinzu», erklärt Reinmann. Er betont, dass Mathys in den vergangenen fünf Jahren auch rund 50 Stellen neu geschaffen habe. Mit der definierten Wachstumsstrategie  sei neben dem After Sales Service vor allem im Aussendienst ein Aufbau im Gange.

Der Firma geht es gut

Der Stellenabbau betreffe alle Bereiche der Firma am Sitz in Bettlach. Betroffene erfahren, abhängig von Alter und Dienstjahren, zusätzliche Unterstützung, z.B. in Form einer verlängerten Kündigungsfrist. Zudem stehe allen Betroffenen eine interne Beratung beim Bewerbungsprozedere zur Verfügung.

Reinmann erklärt ferner, dass es der Firma gut gehe und auch für das laufende Jahr Wachstum geplant sei. Auf der Firmenhomepage sind zurzeit vier Stellen und eine Lehrstelle als Konstrukteur ausgeschrieben.