Die Mathys-Stiftung für Wohlfahrt und Kultur – nicht zu verwechseln mit der Robert Mathys Stiftung RMS – wurde aufgelöst, wie aktuellen Angaben des Handelsregisters zu entnehmen ist.

Stiftungspräsidentin Gabriela Mathys, die zuletzt als Liquidatorin eingesetzt wurde, sagt auf Anfrage, dass der Grund der Auflösung ein einfacher ist. «Das Stiftungsvermögen ist aufgebraucht.»

Die Stiftung wurde im Jahr 2004 gegründet aus Mitteln, welche der Mathys-Familie aus dem Verkauf des Osteosynthese-Bereichs an Synthes zuflossen. Die Familie habe damals 2 Mio. Franken aus dem Verkaufserlös für wohltätige Zwecke reserviert: «Förderung von Wohlfahrt, Kultur, Gesundheit, Umwelt, Natur, Wirtschaft und Bildung. Es sollen insbesondere Einrichtungen, Bestrebungen und Projekte unterstützt werden, welche diese Ziele verfolgen. Der Wirkungskreis der Stiftung befindet sich überwiegend im Kanton Solothurn». So weit der Stiftungszweck.

«Es wurde ein breites Spektrum von Organisationen und Aktivitäten berücksichtigt», erklärt Mathys. Über 130'000 Franken wurden somit durchschnittlich pro Jahr für den Stiftungszweck entnommen. (at.)