Grenchen

8-jähriges Kind und Mann stürzen aus einem Fenster im vierten Stock

Vater und Tochter fallen aus 4. Stock

Tele M1 berichtet über den Unfall in Grenchen:

Vater und Kind verletzten sich beim Sturz so schwer, dass sie mit der Rega ins Spital geflogen wurden. Der Unfallhergang ist noch unklar.

Am Donnerstagmorgen sind in Grenchen ein Mann und ein 8-jähriges Kind aus einem Fenster im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Beide wurden dabei verletzt und mit Rettungshelikoptern ins Spital geflogen.

Zum Unfall kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Bielstrasse. Laut Kantonspolizei Solothurn gingen kurz nach 7 Uhr mehrere Meldungen ein, dass ein Mann und ein Kind am Boden liegen.

Polizei, Rettungsdienst und Staatsanwaltschaft rückten sofort aus und trafen vor Ort auf zwei schwer verletzte Personen. Der Rettungsdienst bot zwei Rettungshubschrauber auf. Diese flogen Mann und Kind ins Inselspital Bern. Ambulanz und Rettungshelikopter waren beim Denner an der Friedhofstrasse stationiert.

«Nach ersten Erkenntnissen sind der 40-jährige Mann und das 8-jährige Kind aus einem Fenster im 4. Stockwerk rund 10 Meter in die Tiefe gefallen», teilt die Kantonspolizei Solothurn mit. 

Wie der Nachbar Ikmet Dini gegenüber TeleM1 aussagt, sei der Mann bewusstlos gewesen, als sie Rettungskräfte eintrafen. Er habe gerade auf dem Balkon eine Zigarette geraucht, als es zu dem Fenstersturz gekommen sei, berichtet Dini weiter. «Plötzlich hörte ich einen unglaublichen Lärm und als ich schaute, lag der Mann schon auf dem Boden», erinnert sich Dini. Daraufhin habe er sofort die Polizei alarmiert.

Dass es sich bei den Verletzten um Vater und Tochter handelt – wie es im Quartier überall zu hören ist – will die Polizei nicht bestätigen. Und auch ob die beiden Verletzten aktuell noch in Lebensgefahr schweben oder nicht, kommentiert die Polizei nicht. 

Wie es zum Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Zur Klärung der genauen Umstände hat die Kantonspolizei Solothurn Ermittlungen aufgenommen. Eine Straftat werde allerdings ausgeschlossen. «Zurzeit geht man schwer davon aus, dass es sich um einen Unfall handelt», so Astrid Bucher, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn, zu TeleM1. (ldu) 

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