Abstimmung
Zullwil sagt Ja zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Zullwil bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Zullwil: 55.1 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Zullwil: 55.1 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Die Gemeinde Zullwil hiess die Vorlage Ehe für alle gut, allerdings bedeuteten die 44.9 Prozent die zehntgrösste Opposition gegen die Vorlage im Kanton Solothurn. 109 Personen befürworteten die Vorlage, 89 stimmten Nein. Im Kanton Solothurn ging die Abstimmung zu Ehe für alle mit 66.2 Prozent Ja aus. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Zullwil 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 51.1 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde abgelehnt (54.9 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Zullwil zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja.

99-Prozent-Initiative scheitert deutlich

Die Gemeinde Zullwil hat sehr deutlich Nein gesagt zur 99-Prozent-Initiative, und zwar mit 73.5 Prozent der Stimmen. Nein-Stimmen gingen 144 ein, Ja-Stimmen gab es 52. Auch der Kanton Solothurn sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 65.5 Prozent Nein. Die Schweiz stimmte 64.9 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Zullwil zu diesem intermediären Raum und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in diesem Raum.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Zullwil fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Die Stimmbeteiligung in Zullwil war eine der tiefsten im Kanton Solothurn. Die Beteiligung von 41.9 Prozent bedeutete die achttiefste Stimmbeteiligung. Bei 473 Stimmberechtigten sind 196 gültige Stimmzettel eingegangen. Im Kanton Solothurn gingen 52.1 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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